» My life - Ausbildung oder Studium?

Was für eine Frage, oder? Natürlich muss man, wenn man Abitur gemacht hat, studieren! Ist doch klar, oder? Nein, für mich war das so ganz und gar nicht klar. Wie ihr bei meinem letzten Post mitbekommen habt, hatte ich ein durchschnittliches Abitur. Damit einen Studienplatz zu ergattern ist in der heutigen Zeit wirklich schwer. Einfach weil es viel zu viele Studienanwärter in Deutschland gibt, wie sonst noch nicht. 

Die Vorbereitung
Auf dem Gymnasium wird man auf das Studium vorbereitet. Nicht auf das wirkliche Leben. Das musste ich schmerzlich erfahren. Man wird theoretisch Erzogen, bekommt viel Wissen mit, jedoch in fast keinem Unterricht außer vielleicht Gemeinschaftskunde, etwas Nützliches für das echte Leben. Physik erlebt man täglich, okay. Mathe benötigt man immer im Leben, ja. Aber das ist der Punkt. Was für eine Art von Mathe? Sicherlich keine Exponentialfunktion! Ich bin der Meinung, dass das Gymnasium die Jugendlichen viel zu weit weg von der Realität schult und man steht nach dem Abitur da und ist im richtigen Leben angekommen und weiß nicht wirklich wo vorne oder hinten ist. Man ist intelligent, kann f(x)-Funktionen berechnen, den Wendepunkt berechnen und mit dieser Hilfe eine Textaufgabe lösen - wow! Wie das Leben aber funktioniert, wie die Welt wirklich aussieht, wie es auf dem Arbeitsmarkt aussieht, erfährt man dadurch aber nicht.

Ausbildung oder Studium?
So stand ich dann viel zu spät nach dem Abitur da und wusste nicht, was ich tun sollte. Ich habe mich auf paar Studiengänge beworben, in nichtssagenden Studiengängen, die vorzugsweise BWL als Inhalt hatten. ("Wer BWL studiert, weiß nicht, was er sonst machen soll." So war das bei mir wirklich). Natürlich wurde ich nicht genommen. Also was tun? Zusammen mit meinem Papa habe ich mich durch Bildungsmessen der IHK geschleppt, habe mit mehr oder minderem Interesse Auszubildenden zugehört, was sie alles tagtäglich in großen oder mittelständischen Unternehmen lernen und erleben und ich war überfordert. Alles was mit Kaufmann/frau endete hatte ich eine Abneigung dagegen, weil es einfach viel mit Mathe zu tun hat, das mir noch nie zugesagt hat. "Irgendwas mit Medien" war eine Option, die mir gefallen hat, die aber eben auch einfach überlaufen war. Einen sozialen Beruf zu erlernen schien mir auch wirklich gut, denn das wird immer gebraucht und ich mochte schon immer den Umgang mit älteren Menschen (Sozial-AG im Altenheim). Im Nachhinein bin ich froh weder die Richtung Medien, noch die soziale Richtung eingeschlagen zu haben. Jeder macht zur Zeit was mit Medien, es ist also schwer einen guten Job zu finden und die Arbeitszeiten, Bezahlung, Honorierung der sozialen Berufe ist unwürdig. 

Die Entscheidung
Letztendlich habe ich mich für eine Ausbildung als Industriekauffrau entschieden. Ich hatte Angst zu versagen, da einfach eine Firma dahinter steht. Es ging um was. Um meine Zukunft. Aber ich habe gemerkt, dass eine Ausbildung genau das Richtige für mich war. Zwar war diese auch dual angelegt. Man musste also zur Schule gehen, viel lernen um gute Noten zu schreiben, jedoch hatte man immer Bezug zum Unternehmen. (Manchmal mehr, manchmal weniger). Der praktische Bezug hat mir besonders gefallen. In einem Team zu arbeiten, sich zu helfen, Prozesse entstehen zu sehen und am Ende des Tages zu wissen: Das habe ich alles heute geschafft. Das Zusammenarbeiten mit den unterschiedlichsten Altersklassen, Meinungen und Personen (Abteilungsleiter, Personalchefin, Betriebsrat,...) hat mir einfach gefallen und ich war (die meiste Zeit) glücklich. Es gab natürlich auch Höhen und Tiefen, die mir aber immer gezeigt haben, dass ich das Richtige getan habe. Das Richtige für mich. 

Die Sicht der Dinge
Einen Spruch eines früheren Schulkameraden werde ich mein ganzes Leben nicht vergessen: "Und du hast nur eine Ausbildung gemacht, nicht studiert? Na, wenn dir das reicht......!". Warum sollte das denn nicht reichen? Nicht jeder wird und kann Chef, Abteilungsleiter, generell ein hohes Tier werden, der studiert hat. Man braucht auch noch "normale" Menschen/Arbeiter, die das Tagesgeschäft aufrecht erhalten. Mir persönlich ist zum Beispiel auch wichtig, dass ich später mich um meine Kinder kümmern und halbtags arbeiten kann. Da brauche ich keine Abteilungsleiterstelle, denn privates Glück ist mir um einiges wichtiger als beruflicher Ruhm. So ist jeder anders geschnitten und genau so etwas muss man einfach akzeptieren. Ich bin glücklich, so wie mein Leben verlaufen ist!

Teil 3: Die Ausbildung zur Industriekauffrau

13 Comments:

Anna Sofie said...

Ich finde diese Posts von dir so cool! Freu mich schon auf den nächsten Teil!
nd ich habe dir eine Mail geschickt, aber du hast nicht geantwortet D:!

bknicole said...

Puh den Satz deines Schulkameraden finde ich aber auch total krass und unhöflich, nur weil man nicht den Weg der Masse gegangen ist? Ist echt traurig, ich finde jeder sollte seinen eigenen Weg gehen dürfen und das tun können, was ihm Spaß macht und mich freut es sehr, dass du dies in deiner Ausbildung und deiner heutigen Arbeit gefunden hast. Ich beneide dich da sehr drum, weil es mir damals ja während meiner Ausbildung ganz anders ergangen ist, weshalb für mich der Spaß an der Arbeit auch an erster Stelle kommt. Ich möchte etwas tun, in dem ich aufgehe und wo ich gerne zur Arbeit gehe. Das Gefühl keine Ahnung zu haben, was man möchte kenne ich auch und glaube mir in der Realschule wirst du auch nicht besser auf das wirkliche Leben vorbereitet. Den Arbeitsmarkt betrachtet man auch kaum, man hat lediglich ein paar Stunden zum Thema Bewerbungsanschreiben und Lebenslauf, aber das war es dann auch schon. Für kurze Zeit konnte man dann auch mal mit einem Berater vom Arbeitsamt reden ,der mir aber gar nicht weitergeholen hat. Anstatt meine Wünsche zu respektieren und zu schauen, wie ich in die Richtung gehen könnte, die mich interessiert, wurde ich nur runter gemacht und total verunsichert. War dann auch damals etwas planlos und habe ja während meiner Ausbildung dann erst herausgefunden was ich möchte. Bei mir ist es dann auf Studium hinausgelaufen ,aber ich bereue nicht, vorher mal einen Einblick in die wirkliche Welt bekommen zu haben, das ist einfach viel Wert, weil man daran wächst, sich entwickelt, reifer wird und einfach auch diese Naive Weltsicht ablegt, die man hat wenn man gerade seinen Abschluss in der Tasche hat, wo man glaubt sofort einen Traumjob zu bekommen. Und wie du schon sagtest, nicht jeder studiert wird auch Abteilungsleiter, geht einfach nicht und ist auch vom Studiengang selbst abhängig, wie sehr was gesucht und gebraucht wird. Ich möchte ja jetzt in die Richtung Medien gehen, weiß aber auch genau, wie hart da die Bedingungen sind und habe mich deshalb etwas breiter im Studiengang aufgestellt, um mich nicht nur auf diese eine Richtung festzulegen, sondern mehr Möglichkeitne zu haben und möchte während dem Studium definitiv auch noch in andere Bereich reinschauen, mit denen ich bisher noch nicht so viel Kontakt hatte.

Danke auch für deine liebe Antwort.
Das mit Desperate Houewives ist natürlich ärgerlich für dich, aber vielleicht hast du ja Glück und die 8.Staffel läuft bald auf Sixx ;). Wundert mich aber das die jetzt so schnell wieder draußen war, weil sie ja doch erst vor einigen Monaten zum Programm hinzugefügt wurde. Generell freue ich mich aber in diesem Monat total über die Filme, weil mit Alles eine Frage der Zeit und How Can a Song Save your Life zwei Filme online kommen, die ich ja schon etwas länger sehen wollte und dazu gibt es im Serienbereich noch Vikings <3.

Oh ja gerne, ich hab da ja immer eine Menge Spaß dran. Würde deinen Blog aber dann auch gerne noch mal vorstellen, da ich ja damals deinen alten vorgestellt und sich nun auf dem neuen ja doch einiges geändert hat. Können das also gerne wieder als gegenseitige Vorstellung machen.

Stimmt, ab und an sollte man auch mal den Mann entscheiden lassen und mit Jurassic World hat es dich ja nun nicht so schlimm erwischt, wobei ich glaube, dass viele Frauen auch gerne mal nen Actionfilm schauen. Geht mir zumindest so.

Das geht mir aber auch so, dass ich solche Bücher auch nicht komplett verstehe, da ist der Unterricht dazu dann auch immer noch mal extrem wichtig, weil man da dann eigentlich immer erst so richtig versteht um was es nun wirklich ging. Ich verstehe ja generell nicht, warum sich manche Autoren so kompliziert ausdrücken müssen, anstatt einfach kurz und knapp zu sagen, was sie von einem wollen xD. Ist wohl auch der Grund warum ich so gar kein Fan von Gedichten bin.

bknicole said...


Das finde ich gut, vielleicht gefallen dir die folgenden Staffeln echt mehr. Die erste Hälfte der 1.Staffel ist auch nicht die spannendste, das geht auch alles erst so wirklich ab der Hälfte los und wird dann immer besser. Von den Storylines her unterscheidet sich das schon, einen Amoklauf findest du jetzt in Vampire Diaries nicht xD. Aber gibt natürlich auch Themen, die auch dort thematisiert werden, vor allem auch Kinder, dadurch dass das ja für Vampire nicht möglich ist. Aber halt erst in späteren Staffeln ;).

Das stimmt, da gibt es definitiv einige, sieht man ja schon an den Zahlen, wie viele die Uni dann wirklich erfolgreich beenden. Ansonsten gibt es ja auch viele, die zwar sehr spät das lernen anfangen ,aber damit sehr erfolgreich sind und dann ist das ja auch okay. Habe auch viele Kommilitonen die das etwas lockerer sehen als ich, mit allem etwas später anfangen, aber die damit halt auch am besten zurecht kommen, während ich halt jemand bin, der alles lieber etwas früher fertig hat, um dann noch Luft zu haben. Ist halt jeder anders und man hat ja auch die Möglichkeit im ersten Semester zu schauen, ob man mit dem System klar kommt oder lieber auf die Fachhochschule geht, da ist das System etwas näher am Schulsystem.

Da konnte man nicht einfach so das ganze mit der Post zurückschicken, sondern hätte extra einen Termin bei dem von ihnen beauftragen Postunternehmen machen müssen.Ist halt dann doch recht aufwendig, wenn man dann erstmal rumtelefonieren muss, schauen muss das man auf nen gleichen Nenner kommt, wo man selbst zuhause ist, damit die das abholen, in der Hoffnung dass das Unternehmen dann auch pünktlich ist.

Awkward ist jetzt auch nicht die tiefgehendste Unterhaltung oder hat die innovativste Storyline, aber nach dem Lernen ist das echt sehr entspanennd. Da ist der Kopf eh voll, ansonsten schaue ich das aber auch seltener. Irgendwie immer vor den Klausurphasen xD. Ripper Street spielt zur Zeit von Jack the Ripper und ist im Krimibereich angesiedelt. Da wird auch jede Folge dann ein neuer Fall behandelt, immer mit der Frage im Kopf, ob der Ripper zurück ist, der ja nicht gefasst wurde und es auch nie werden wird. Ich finde es halt dann sehr spannend zu sehen, wie damals Mordfälle gelöst wurden, wo es halt noch nicht die moderne Technik gibt. Deshalb hebt sich die Serie für mich auch aus der Masse der Krimi Serien heraus. Ich werde da wohl eher mal reinschauen, wenn mir die Serien mal ausgehen, was die Eigenproduktionen angeht freue ich mich am meisten auf die Synchronisation von Bosch, einfach weil mir da die Storyline zusagt und der Trailer auch sehr interessant aussah. Ist dann doch mehr mein Genre.

Also wir schauen sehr viele Serien im Tv, habe dort auch komplett Oc California angeschaut gehabt oder verfolge da auch Grimm, The Flash oder Gotham. Sind bei mir meistens Serien auf die ich etwas länger warten kann.

Diana bloggt said...

Zu dem ersten Abschnitt "Vorbereitung" habe ich neulich auch etwas im Radio gehört, da hatten sie genau aus diesen Gründen diskutiert, weil viele meinen, man lerne in der Schule zu wenig fürs Leben. Sehe ich übrigens genauso! Aber der eine Interviewpartner (ein älterer Herr) war der Meinung, dass die Eltern das einem beibringen sollen und nicht die Schule.. Kann man nun sehen wie man will :O Klar ist Mathe, Deutsch, Englisch und Co. wichtig, aber die Frage ist eben, in welchem Ausmaß. Ich hatte in Mathe Sachen gelernt, die habe ich bisher nie wieder benötigt und mein Abschluss liegt bereits 7 Jahre zurück.

Die Ausbildung zur Industriekauffrau fand ich damals auch interessant und hatte mich damals auch beworben, allerdings keine Stelle gefunden, da bei uns im Umkreis der Beruf wirklich beliebt war. Da ich nie wirklich einen Traumberuf hatte war es mir ziemlich egal was ich mache. Hauptsache wenig Menschen, kein Kundenkontakt und im Büro. Zwar hätte ich auch gerne Krankenpflegerin gelernt, aber das hätte mit meinen Ängsten (ich kann nicht mal Blut sehen) und meinem Rücken auf Dauer nicht geklappt. Ich hatte mich nach erfolgloser Suche auf eine Bürofachschule beworben und wurde dort angenommen, um den Beruf der Kauffrau für Bürokommunikation zu erlernen.

Zu deinem Kommentar:
Echt? :) Naja, ich kann mit Kindern nicht wirklich etwas anfangen. Klar, Babys finde ich süß, aber Kleinkinder.. nein danke. Schon alleine aufgrund meiner Krankheiten wäre das ziemlich unverantwortlich. Sehe es ja an mir, was daraus werden kann und wie das Kind im Endeffekt darunter dann sein Leben lang leidet. Denn ich hatte mir mein Leben damals ganz anders vorgestellt :)

Solche Pro Ana Blogs gibt's wirklich, auch Pro Mia (Bulimie), aber mich schreckt sowas eher ab um mich zu inspirieren..

Das ist ja super :) Vorallem wenn man stundenlang sitzt, ist es auch wichtig darauf zu achten, zwischendurch mal für 5-10 Minuten aufzustehen und mal durch den Raum zu gehen, sofern das gerade zeitlich gesehen möglich ist oder die Pausezeit/en zu nutzen, mal aufzustehen. Ich finde das schon nach sehr langen Autofahrten schlimm, da freue ich mich immer über kurze Rastpausen, wo man sich auch mal die Füße vertreten kann :)

Ja, Scrubs ist ja eher Comedy und ich glaube nicht wirklich mit Einbezug aller Patienten. Scrubs hat mir leider damals nicht soooo gefallen, war mal ganz okay es anzusehen, aber hat mich nicht zu 100% überzeugt. Daher wäre Greys dann vllt. echt was für mich :)

:D :D :D

Grüsse ♥

christine polz said...

Ja ja, gerade das mit dem Gymnasium und dem Vorbereiten auf ein Studium kann ich nur bestätigen...
Irgendwie wird davon ausgegangen, dass man mit Abitur auf jeden Fall studieren MUSS, etwas anderes wird gar nicht in Betracht gezogen. Das ging jetzt bei meiner Schwester wieder genauso los. Finde ich echt traurig...

Ja genau, das war noch auf dem alten Blog. ;)

Na ja, wenn ich über Filme schreibe, dann sind das ja meistens keine, die jeder kennt. Über die muss man ja auch nicht unbedingt schreiben, die haben die meisten dann ja auch schon gesehen. ^^

Ich kenne mich da null aus, weil ich damit einfach rein gar nichts zu tun habe. Ich habe eine lose Freundin, deren Freunde ganz extrem kiffen und ich finde das eher abschreckend. Sie selbst ist mit so jemandem zusammen und findet es auch nicht so toll, da der Herr einfach nur in den Tag rein lebt und alles sehr, sehr locker sieht. Klischee schlechthin.
Aber mal von diesem Kontakt abgesehen hatte ich noch nie mit solchen Leuten zu tun und ich musste neulich beim Abendessen sogar lachen, weil irgendwer erzählt hat, dass es dort sogar schon nach Gras rauchen roch. Und Mama und ich wussten nicht mal, was das für ein Geruch sein soll...

Rene smee said...

Oh ja das finde ich auch. Einfach auch wichtig deswegen, weil das Internet ja echt nicht mehr wegzudenken ist und ein wichtiger Bestandteil schon geworden ist, auch in der Arbeit. Aber grade im Privatleben wird es halt oft alles viel zu sehr vermischt was traurig ist. Viele können einfach nicht richtig damit umgehen.
Aber ja man weiß oft nicht welche Hintergründe da bei diesen Menschen sind, ob irgendwas schon im Umfeld ist, das sie dazu treibt. Aber der richtige Umgang mit dem Internet ist schon wirklich wichtig. Dann kann man auch unbeschwert Spiele spielen. ;)

Finde das Thema sehr interessant. Es ist leider wirklich immer wieder schwer sich richtig zu entscheiden. Man muss sich oft so früh entscheiden und es ist echt nicht immer leicht sofort das Richtige rauszufiltern. Was interessiert einen wirklich, weil man muss diesen Beruf ja dann doch so lange ausüben.
Viele glaube ich denken auch, dass es wichtig ist ein Studium zu haben um einen guten Job zu bekommen, was aber absolut nicht stimmt. Eine gute normale Ausbildung bringt genauso einen guten Job. Oft sogar einen besseren, weil man mit Ausbildung oft leichter was Gutes findet als als Universitätsabsolvewnt. ;)

xoxo
Renesmee
TENZMEELOVES

Rene smee said...

Ja das ist eh klar. Das ist automatisch. So geht es uns auch. Mein Mann, meine Mutter, ich,...wir hängen alle viel am Handy, Spiele, Facebook, etc. ;) Gehört einfach echt schon zum Alltag, denke mir auch oft, eh arg, was hat man früher gemacht. ;) Aber trotzallem vergisst man nicht die reale Welt und das ist wichtig. ;)
Glaub auch, dass das schnell geht und du hast recht, da hängt sicher einiges zusammen, wenn man alleine ist oder Probleme it der Familie, wenn keiner für einen da ist. Man findet vielleicht in der virtuellen Welt jemanden, der mehr für einen da ist und dann ist es schon passiert.

Das stimmt. Du bist als Azubi realitätsnah, hast Erfahrung, hast schon mal darin gearbeitet usw. Als Student hast du normalerweise wirklich nur die Theorie, durch die du lernst und das ist schon ein Nachteil. In der Praxis sieht ja dann doch wieder alles anders aus. Und viele Firmen wollen einfach Leute, die sich schon auskennen, die Erfahrung haben und die man nicht mehr groß einlernen muss. ;)
<3

Aline K said...

Mein Abitur war auch eher mittelprächtig und daher habe ich mich auch für eine Ausbildung als Werbekauffrau entschieden. Tja und als ich dann fertig war, hatte ich genügend Wartesemester angesammelt und einfach noch ein Studium drangehangen :) Das war die beste Entscheidung überhaupt, denn ohne dieses hätte ich viele tolle Menschen nicht kennengelernt und wäre nie für ein Auslandssemester nach Bangkok gegangen - die schönste Zeit meines Lebens! :) Mach dein Ding und geh deinen Weg :)

Liebe Grüße Aline
fashionzauber.com

Diana bloggt said...

Stimmt, da gibt es ja dann extra Rezepte für den Thermomix :) Ich bin schon gespannt, was du so über den Thermomix berichten wirst :)

Das stimmt, heutzutage ist es ja wirklich so, dass oftmals beide Elternteile berufstätig sind und da bleibt abends wirklich nicht mehr viel Zeit nach dem Abendessen übrig und am Wochenende möchte man als Kind dann wahrscheinlich auch etwas unternehmen, anstatt etwas über Haushalt, Kontoführung, Steuern oder ähliches lernen.

Ein Beruf ohne Kundenkontakt zu finden geht noch relativ, aber einen Ausbildungsberuf ohne andere Mitarbeiter zu finden ist glaube ich kaum möglich. Das stimmt, Hotelfachfrau fand ich damals auch toll, zumindest während des FSJs hätte ich mir das vorstellen können. Habe aber Freundinnen, die Hotelfachfrau gelernt haben und es absolut nicht weiterempfehlen können vom Stressfaktor her.

Es ist unter anderem vererbbar. Zu wie viel Prozent weiß ich nicht, aber das ist nicht mal das Hauptkriterium. Eine Sache muss nicht zwingend vererbbar sein, um ein Kind auf Dauer krank zu machen. Auch bin ich genauso wie mein Freund auch, kein großer Kinderfan. Ich kenne echt viele süße Babys, aber bin dann doch froh, dass es nicht meine eigenen sind :D Ich kann Leute verstehen, die Kinder möchten, aber ich möchte eben auf gar keinen Fall welche, da ein Kind für mich einfach nur Nachteile mit sich bringen würde (u.a. der zeitliche, finanzielle und nervliche Aspekt). Den Aspekt mit der "Hilfe im Alter" finde ich z.B. überholt, beispielsweise wohne ich viel zu weit weg um meine Eltern im Alter pflegen zu können und kenne tatsächlich auch viele andere, die das bei ihren Eltern ablehnen würden bzw. die Eltern lieber an geschultes Pflegepersonal anvertrauen würden.

Pro Mia könnte ich auch nicht, ich habe gar kein Würgereiz, zuletzt erbrochen habe ich in meiner Kindheit. o.O

Okay, das ist super, wenn es nicht so wie Scrubs ist :)

Grüsse ♥

Laura said...

Das ist echt ein guter Artikel. Es ist nämlich wirklich eine wichtige Frage, über die man sich lange Gedanken machen sollte. Ich habe meine Entscheidung ja bereits vor 3 Jahren getroffen und es bis heute nicht bereut. :)

Liebe Grüße
Laura (www.himbeermarmelade.de)

bknicole said...

Dankeschön <3. Ich habe letztens auch entdeckt, dass es die nun auch schon zum Schlafen gibt. Wobei sie mir da zu unhandlich werden, da man ja doch etwas braucht bis man raus und rein geschlupft ist, vor allem wenn man mal auf die Toilette muss und nachts wäre mir das dann nichts. Aber zum Chillen am Tag, definitiv super geeignet. Ich trage sie auch meistens, wenn wir bequem in einer Runde zusammensitzen.
Das letzte Wochenende war es aber auch echt mega heiß, das muss selbst ich gestehen. Aber dadurch hatte ich persönlich irgendwie das Gefühl als seien Ferien und habe alles viel lockerer und entspannter gesehen.

Sowas kenne ich auch xD. Musst dich nicht entschuldigen, ich hoffe der Geburtstag war lustig und du hattest Spaß ;).

Dann geht es dir ja so wie mir, im Moment wo sowas fällt, fallen mir auch nie tolle Sprüche zum Kontern ein, danach wenn alles schon vorbei ist, weiß ich genau was ich hätte sagen müssen. Aber meistens ist es gar nicht so verkehrt sich gar nicht auf das Niveau runter zu lassen und wie du schon sagtest einfach drüber zu stehen. Nein das würde ich auch nie und ich bin auch immer sehr genervt davon, wenn Menschen das tun. Weiß gar nicht woher diese ganzen Vorurteile immer herkommen, vor allem wenn man selbst noch nie etwas mit der Materie Ausbildung zu tun hatte. Ich finde einfach beide Varianten sind anspruchsvoll, denn bei der Ausbidlung bekommt man auch nichts geschenkt, man muss ja nach einem langen Arbeitstag dann noch für die Berufsschule pauken und die Klausuren dort sind auch nicht einfach. Man muss dann wirklich gute Leistungen dort, aber auch im Betrieb erbringen und das ist schon ne Menge Stress, ist für mich definitiv genauso anspruchsvoll wie das Studium. Man kann beides zwar nur schwer vergleichen, aber die Anforderungen sind auf beiden Seiten sehr hoch.
Also Kochen hatten wir glaube ich 1-2 Jahre als Fach, aber so wirklich viel hatte ich da für das Leben nicht mitgenommen. Das kochen lernt man dann doch eher von seiner eigenen Mutter oder in dem man einfach mal selbst was ausprobiert, der Unterricht hatte mir da nicht viel gebracht. In der Bos hatten wir auch mal nen Tag wo wir auf ne Uni Veranstaltung durften, wo halt Studiengänge vorgestellt wurden und man auswählen durften welchen Vortrag man zu welchem Studiengang belegt, dann gab s noch mal 1-2 Vorträge wo jemand in die Klasse kam, aber das wars dann auch. In der Realschule gabs damals mal ne Bildungsmesse, wo sich halt die Betriebe vorgestellt haben und man konnte sich mal unterhalten, aber irgendwie wird da nur sehr wenig geboten. Ich würde mir ja eh wünschen, dass man in der Schule mehr Exkursionen macht, um die Theorie auch mal in Echt zu sehen und nicht nur in einem Klassenraum darüber zu sprechen. Manches ist nämlich wirklich nur schwer greifbar und muss man einfach mal gesehen haben. Finde da müsste echt noch viel getan werden. Schade fand ich ja auch, dass wir nur sehr wenige Angebot für den Nachmittag hatten. Da gab es so gut wie kaum Kurse. Ich hätte damals ja während meiner Schulzeit total gerne bei einer Schulzeitung geschrieben oder im Theater mitgemacht und das gab es bei uns beides nicht mehr. Als wir in der 5.Klasse waren ja, aber dann wollte das scheinbar kein Lehrer mehr machen und es gab halt echt nur noch sehr wenig im Angebot und nichts außergewöhnliches. Finde das zumindest in den Usa immer sehr toll, da haben die ja echt vieles was man da belegen kann und dazu gibt es ja auch regelmäßig Schulveranstaltungen, die in meinen Augen echt den Zusammenhalt födern.

bknicole said...

Nee musste ich zum Glück nicht lesen und kenne ich ehrlich gesagt auch gar nicht, aber hört sich auch nicht unbedingt verlockend an :P. Bin froh, dass ich da drum herum gekommen bin.
Meinst du Hilary Burton? Also die wo Peyton gespielt hat? Puh also ob es für dich so gut ist, hängt natürlich davon ab, wie sehr dich die Thematik vielleicht noch mitreißt. Ich mag Mystery ja super gerne und finde es somit noch besser als One Tree Hill, weil es einfach mehr mein Genre ist.

Ich glaube Ripper Street ist jetzt echt keine Serie, die die Massen anspricht, aber ich mag es, dass man sowas bei VoD Anbietern dann anschauen kann, einfach weil solche Serien im Tv immer erst sehr spät gesendet werden, weil die Einschaltquoten nicht so hoch sind. Ist halt nicht unbedingt Mainstream. Aber mir gefällt sie wirklich sehr gut, wird auch immer besser und interessanter.

cora said...

Oh, da hast du ja eine ganze Menge vor dir. Viel Spaß mit Vampire Diaries! Wie gefällt's dir bisher? :)
Teen Wolf ist tatsächlich so ähnlich.

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