» My life - Das geliebte Haustier

Einige von euch hatten bestimmt einen kleinen/großen besten Freund in eurer Kindheit, dem ihr alles anvertrauen konntet und ihr wusstet ganz genau, dass er euch nie enttäuschen würde. Allein die Anwesenheit hat einen beruhigt und man war einfach glücklich und unbeschwert. Für manche waren es vielleicht Kuscheltiere, für andere Haustiere. In meinem speziellen Fall war es letzteres...

Als ich noch ein Baby war hatten wir einen kleinen Mischlingshund, von dem ich aber leider nur noch ganz wenige Erinnerungen habe.
Viel mehr hat mich ein anderes Tier meine komplette Kindheit und auch Jugend begleitet - ja, komplett, die ganzen Jahre ein einziges Tier.

Darf ich vorstellen? Unsere Schildkröte Max.

Die Anfänge
Wer selbst noch keine Schildkröte als Haustier hatte denkt sich bestimmt jetzt: das ist aber ein ödes Haustier. Lahm, hat nichts mit Menschen am Hut, lebt halt so vor sich hin. In gewisser Weise stimmt das natürlich auch, aber unsere Schildkröte war sehr besonders. Aber von Anfang an:

Mein Papa erhielt Max als Kind als Geburtstagsgeschenk (damals kostete sie 5DM...). Er wurde von meinen Großeltern verwöhnt, gefüttert, gebaden, leider viel zu verhätschelt... Sie hatten leider auch keinerlei Ahnung, wie man so ein "exotisches" Tier richtig pflegt, er hielt zwar seinen Winterschlaf, aber was Schildkröten wirklich zu Essen brauchen uvm., wussten sie nicht. Verurteilt dürfen sie aber nicht werden, denn man wusste es früher ja nicht besserm informierte sich aber wohl auch nicht so wirklich..

Irgenwann kam ich und wuchs mit dem Kleinen auf. Hatte keinerlei Berührungsängste und kümmerte mich gerne um ihn. Freute mich jedes Mal, wenn er vom Winterschlaf erwachte (hatte er doch Weihnachten und meinen Geburtstag verschlafen...) und unternahm mit ihm immer den ersten Frühlingsspaziergang und lockte ihn, damit er mir folgte. Alles in allem war er ein sehr sehr anhänglicher Zeitgenosse. Freute sich immer, wenn wir ihn in seinem Gehege draußen im Garten besuchten, versuchte uns zu beißen (was ein Zeichen der Zuneigung ist) und verbrachte die Abende auf unserer Terrasse. Ich lag auch am Wochenende gerne einfach draußen bei uns im Gras und ließ ihn rumlaufen, fotografierte ihn viel und ab und an kam er sogar her um mit mir zu "kuscheln". 

Er durfte sogar einmal mit in die Schule in den Biounterricht, da wir das Thema Reptilien hatten. Meine Güte war Max aufgeregt und schiss natürlich mitten auf den Pult. Was eine Gaudi für die ganze Klasse und Max war das Highlight!

Die Krankengeschichte
Mit zunehmendem Alter informierte ich mich auch immer mehr über diese Tiere und sammelte allerlei Schildkrötenfiguren. So merkte ich aber auch, dass wir das Tier ganz falsch hielten und er an seinem Panzer eine komische Fläche hatten. Ich bat also meine Eltern mit ihm zum Tierarzt zu gehen. Es stellte sich heraus, dass er durch eine falsche Ernährung einen Pilz im Panzer hatte, der zum Glück operativ und intensiver Nachsorge herausgenommen werden konnte. So ein Eingriff ist schrecklich, man kann gar nicht glauben, dass Schildkröten so zäh sind und das alles aushalten können. Wir hatten jedes Mal nach dieser Operation Angst, dass er aus seinem Winterschlaf nicht mehr aufwachen könnte. Doch er überlebte und war quirlig wie zuvor.

Alles war wieder gut, doch der nächste Schlag kam: Max blutete eines Morgens aus der Nase - ein sehr beunruhigender Moment für mich! Meine Mama ging mit ihm zum Tierarzt, der dann eine Lungenentzündung diagnostizierte. So bekam Max regelmäßig Spritzen in sein Bein und wurde wieder, dank der rührenden Pflege meiner Mutter, aufgepeppelt.

Das Ende
Wieder ging es ihm einige Jahre gut, bis er immer müder wurde. Früher rannte er uns regelrecht hinterher, stapfte durch das Gras, fraß viel Grünzeug und erfreute sich seines Lebens. Immer mehr blieb er in meiner Nähe liegen und schlief viel. Obwohl er ausreichend zu trinken bekam, schien es, als wäre er total ausgetrocknet.
Wir fuhren also wieder zum Tierarzt, der in der folgenden Woche gerne eine Blutprobe nehmen wollte, um seine Nierenfunktionen zu testen. An diesem Tag kümmerte ich mich nochmal verstärkt um ihn, doch er wollte die meiste Zeit nur schlafen oder stupste mich die andere Zeit mit seinem Kopf an meine Wange, wie als wollte er sich verabschieden... Er wurde nochmals gebadet und in seine Schlafhütte gesetzt. Am nächsten Tag war er tot.

Ich kann verstehen, wenn man um seine Haustiere trauert. Hasen, Meerschweinchen, Mäuse hat man nur ein paar Jahre, Hunde ein paar Jahre mehr, aber eine Schildkröte hat man so gut wie sein ganzes Leben (Papa). Man kann diese Trauer gar nicht beschreiben, da dieses Tier einfach zu unserem Leben gehört hat - schon immer einfach. Es war unvorstellbar, dass er nicht mehr aufwachen würde.

Doch wir können mit Stolz sagen, dass wir alles für den kleinen getan haben, ihn gepflegt haben, sein Leben doch um einiges besser machen konnten und einfach für ihn da waren. Ich freue mich, dass ich eine Schildkröte als Haustier hatte!

Teil 7: Der Umzug

7 Comments:

Meike said...

Mein Beileid :( !

Ein Haustier ist nicht nur ein Tier, es ist ein Familienmitglied.
Es ist schmerzhaft und unvorstelbar traurig dieses zu verlieren.

Ich erriner mich noch genau an meinen Hund der mich meine ganze Kindheit begleitet hat... mein Bester Freund für den ich sogar eine Gedenkseite auf meinem Blog eingerichtet habe... ich kann dich und deine Familie gut verstehen. Ich wünsche euch viel Kraft.

Lia said...

Ich liebe Schildkröten und möchte mir daher unbedingt auch mal eine zulegen. Ich warte jetzt aber noch ab bis wir das Haus und den Garten haben und dann möchte ich dort ein schönes großes Gehege im Garten bauen und mir zwei süße Schildis holen :) Ich finde diese Tiere so unglaublich faszinierend und sie strahlen für mich in dieser hektischen Welt eine unglaubliche Ruhe aus. Ich könnte stundenlang Schildkröten beobachten, auf Reptilienmessen bekommt man mich kaum immer von den Terrarien weg :D
Euer Max hatte es wirklich gut bei euch und ihr habt ja wirklich alles für ihn getan. Es muss sehr, sehr traurig sein, wenn man ein Tier verliert, dass einen das ganze Leben lang begleitet hat.
Mir ging es damals mit meinem Zwergkaninchen so. Er war auch schwer krank, hat sich dann aber wieder erholt und noch ein paar schöne Jahre gehabt. Aber als er dann starb, war ich ganz allein zuhause und habe ihn entdeckt. Ich werde diesen Moment wohl nie vergessen. Ich war so unendlich traurig und habe stundenlang geweint. Haustiere können einem so sehr ans Herz wachsen und es ist jedes Mal ein schrecklicher Moment, wenn das geliebte Tier von einem geht. Aber man kann sich dann immerhin noch an die schönen Zeiten mit ihm erinnern :)

bknicole said...

Meine Oma und mein Opa hatten auch eine Schildkröte und sobald ich zu Besuch war habe ich die auch immer durchs ganze Haus getragen. Da hat sie auch immer gekuckt und ich habe ganz viel erzählt, die mögen definitiv auch menschliche Nähe. Ist auch immer zu mir gelaufen. Zuhause hatten wir als ich klein war lange Zeit Vögel, da hab ihc auch recht schnell eine Bindung aufgebaut, weil die uns sogar auf die Hand geflogen sind oder auf der Schulter saßen und einfach sehr zutraulich waren. Als sie dann gestorbne sind, war ich noch so jung , dass ich das gar nicht verstehen konnte und meine Mum mir somit zum ersten Mal erklären musste, was mit ihnen passiert ist und was es mit dem Tod auf sich hat. Hab da auch echt viel geweint. In der 4.Klasse bekam ich dann aber meine bisher treusten Weggefährten unseren Border Collie Bernersennenhund Mischling Rusty. Da hatte ich gleich zu Beginn eine ganz besondere Bindung und generell kann ich wirklich gut mit Hunden. Hätte deshalb auch super gerne im Tierheim gearbeitet (aber von dem Verdienst kann man ja auch nicht leben und die meisten werden nicht fest eingestellt). Er kam sofort zu mir als wir in daheim absetzten und von dem Tag an hatten wir dann ne ganz innige Bindung. Ich hab ihm sogar vorgelesen (der konnte definitiv alle Harry Potter Bände, war also ein sehr gebildeter Hund), da hat er dann immer die Ohren aufgestellt und seinen Kopf in meinem Schoß liegen gehabt. Klar gibt jetzt viele die lachen darüber, aber man redet wirklich ganz automatisch mit so einem Tier und hat einfach das Gefühl, dass sie einen auch verstehen. Wenn es mir schlecht ging hab ich ihn immer geknuddelt, sobald jemand Krank oder traurig war hat er das gespürt und hat sich dann sofort eng an einen gekuschelt und das gibt kraft. Er ist ja dann leider auch viel zu früh an Krebs gestorben und das war auch eine wirklich schlilmme Zeit, bis zur Einschläferung. Genauso wie eure Schildkröte hat er uns dann gezeigt, wann er nicht mehr wollte, da sind wir dann auch zum Tierarzt gefahren. Bis dahin hat er sich aber sehr stark an mir orientiert und hat das Fieben angefangen, sobald ich dann aus dem Zimmer gegangen bin und lag wirklich nur bei mir. Mit dem Kopf im Schoß, an einem Fuß. Was wirklich schwer war ,weil ich wusste ich muss in der Zeit Abschied nehmen. Getrauert haben wir dananch auch so als hätten wir ein Familienmitglied verloren. ich finde egal was für ein Tier man hat es wächst einem ans Herz und der Tod nimmt einen wirklich mit. Das kann man glaube ich auch nur verstehen,wenn man mal ein eigenes Tier hatte. Ich will unbedingt wieder einen Hund, finde es gibt nichts schöneres als ein Haustier, denn sie geben einem so viel zurück.
Übrigens musste ich so lachen bei der Stelle wo deine Schildkröte auf das Pult geschissen hatte xD.

Dankeschön für die lieben Worte zum Outfit aber auch zum Text. Ich muss jetzt gestehen, dass ich niemanden mit Sonnerallergie kenne, ich weiß also gar nicht wie du aussieht. Aber bei mir kam der Ausschlag ja zu der Zeit, wo es die meisten Tage regnete und ich denke mal dass der Hausarzt eine Sonnenallergie glaube ich auch erkannt hätte (so Fällen haben die wsl auch öfter). Ich habe eigentlich nur an meiner Linken Hand, dem unterarm, Bauch, Brust und oberschenkel rote Pünktchen, an der Hand selbst sind es teilweise auch wie so kleine Pusteln. Aber im Moment geht er zurück. Ist zwar noch nicht ganz verschwunden, ich hoffe aber dass sich das nächste Woche weiterhin so gut entwickelt. Eine Freundin von mir hatte ein Foto vom meinem Ausschlag einem Bekannten gezeigt, der auch erst einen hatte. Bei ihm sah das genauso aus und es war eine Grippe die nicht ausgebrochen ist.

bknicole said...

Es ist immer nur so erschreckend erstmal, wenn dann jemand schon ein Kind bekommt. Vor allem weil es oftmals auch die Personen sind, von denen man das nie so früh gedacht hätte. Aber wie gesagt bei diesen sieht die Situation ganz anders aus. Die haben schon länger gearbeitet, stehen fest im Leben und ich denke, dass man sich darüber dann von ganz alleine etwas früher Gedanken macht. Ich wüsste gar nicht ob ich heutzutage überhaupt noch Bauen würde. Wäre irgendwie nicht meines, weil ich finde, dass man beruflich so mobil sein muss. Es ist ja nicht mehr so ,dass mein sein ganzes Leben in einem Unternehmen verbringt, dass sind ja heutzutage leider meistens die Ausnahmen und da finde ich es besser wenn man ungebundener ist. Ins Ausland würde ich ja wie gesagt super gerne gehen, könnte mir auch vorstellen später dort zu arbeiten, aber mal schauen, will das nun erstmal in der Studienzeit vilt. machen. Ich finde auch das jeder Lebensweg gut ist. Kann es gar nicht verstehen, wenn manche immer anfangen den Weg von Menschen zu kritisieren. Da hatten wir es ja mal bei dir mit Ausbildung / Studium drüber, wo du so Gegenwind von Mitschülern bekammst und sowas kann ich null nachvollziehen. Jeder sollte das tun was er möchte. Ob er nun früh eine Familie gründet, baut, ins Ausland geht, Studiert, Ausbildung amcht ist doch egal, man selbst muss glücklich sein.

Ich werde den wohl auch auf Dvd kaufen, weil er bei uns ja auch urplötzlich verschwunden war. Hatte mich echt überrascht, da so Filme ja eigentlich doch immer etwas länger laufen und Blake Lively nun ja auch nicht so unbekannt ist. The Duff ist glaube ich bei uns nun auch ausgelaufen, Margos Spuren läuft aber noch ,zumindest noch letzte Woche. Weiß gar nicht, wie das nun aktuell schon wieder aussieht, gibt ja jede Woche einen neuen Plan. Ist halt auch echt kein Männerfilm xD. Und Kino ist halt schon teuer. Bei einer Dvd kann man die Männer dann doch eher mal breitschlagen mitzuschauen.

Vor allem wird in Filmen ja auch immer mal was geändert, unwichtige Details weggelassen, somit ist das alles ja auch nicht immer ganz nach dem Buch verfilmt. Die Liebesszenen finde ich meist in den Büchern viel kitschiger als im Film xD.

bknicole said...

Wobei es da ja auch wieder zu Beginn viele Stimmen gab, ob sie auch nach der Trilogie noch Erfolg hat. Beim Twilight Cast war das ja nicht bei allen der Fall, aber ich finde auch, dass Jennifer halt auch um einiges besser Schauspielert, als das dort der Fall gewesen ist. Panem verlangt dann doch etwas mehr von ihr. Da gibt es ja doch viele intensive Nahaufnahmen von ihr, wo sie beweist, dass sie was kann. Somit hat es mich sehr gefreut, dass sie dann so viele Rollen bekommen hat und auch für den Oscar Nominiert wurde. Sobald das geschieht zählt man einfach zur A Liga Hollywood und die Gagen gehen noch mal extrem in die Höhe.
Ich glaube ich würde lieber über die Kennishs schreiben, weil ich vor allem Bay sehr mag und ich mich mit ihr mehr identifizieren kann. Aber wir können das auch gerne anders rum machen, habe eigentlich mit beiden Familien kein Problem. Hätten wir dann noch ein paar wichtige Nebencharktare aufgeteilt? Sodass man sagt Ty bei kennish aufgrund der Beziehung zu Bay und Travis bei Daphnes Familie, weil er mit ihr den meisten Kontakt hat? Würde sagen das derjenige der Daphnes Seite der Famlie macht dann auch Emmett und seine Mum mitmacht, weil die ja praktisch zu ihrer Familie mitdazugehören.


Ich finde es halt immer schade, dass in dem Genre dann alles auf die Liebesgeschichte reduziert wird. Da gibt es wirklich tolle Ansätze, wo man mal richtig tief eintauchen und die Leser zum nachdenken bringen könnte, aber das Potential wird komplett nicht genutzt. Vilt. stelle ich diese Ansprüche an Bücher, weil ich nun aus dem Teeniealter raus bin, aber kann das trotz allem nicht verstehen. Denn ich denke die Jugendlichen fänden das auch gut und die Bücher würden trotzdem verkauft werden. Irgendwie wagt sich in dem Gerne gerade kein Autor mehr was. Im Grunde sind sich die Bücher da alle einfach sehr ähnlich. Bei Harry Potter stand die Liebe ja nun auch nicht im Vordergrund und das ging stellenweise schon ganz schön in die Tiefe und die Bücher wurden Bestseller. Also denke ich, dass auch Jugendliche sich ab und an mal etwas mehr Tiefe wünschen würden. Panem regt ja mit den Spielen und vor allem im letzten Band auch sehr zum Nachdenken an.

Also meien Mum ist definitiv ein Fan der Maggi Tütchen. Die Gewürzmischungen sind nun mal einfach sehr praktisch. Ab und an vertrage ich die sehr gut, manchmal aber auch gar nicht. Dann halt auch diese typischen Nudelfertriggerichte, die es überall zu kaufen gibt. Da kaufen wir eigentlich alle Marken mal. Ich denke das sind halt so diese Standard Fertiggerichte die jeder Deutsche kauft. Nicht zu vergessen Pizza. Wobei ich da keinerlei Probleme mit habe. Esse da aber auch viel von Wagner und die werben ja damit, dass sie kaum Konservierungsstoffe und Künstliches verwenden.

bknicole said...

Generell ist wirklich jeder Band sehr gut, somit kann ich dir die Reihe wirklich nur empfehlen, vor allem weil Tess Gerritsen immer wieder Storylines und Fälle hat die man so in Krimis nicht sieht. Von Anfang an solltest du aber auf jedenfall lesen, denn die Bücher hängen schon zusammen, weil es ja vor allem auch um die Freundschaft der 2 Hauptfiguren geht. Wenn du die Serie kennst reicht es aber wenn du ab Band 3 anfängst zu lesen, denn die ersten beiden Bücher wurden als Serienfolge auch verfilmt. Ich hatte deshalb damals ab dem 3 angefangen zu lesen. Wusste aber durch die Serie was vorher passiert ist.

Das habe ich ehrlich gesagt gar nicht mehr so in Erinnerung. Als meine Oma die Schildkröte hatte war ich noch im Kindergarten, somit habe ich nur noch wenige Dinge die mir dann wirklich im Kopf geblieben sind. Sie ist dann glaube ich durch das Alter gestorben, sie war schon recht alt, als ich sie dann kennenlernte.
Ja das stimmt für einen Hund braucht man Zeit. Ich finde es immer schrecklich, wenn Menschen sich einen Welpen holen und sich dann nicht mit ihm beschäftigen oder ihn erziehen (das ist nun mal arbeitet) und ihn dann wieder ins Tierheim bringen, weil sie ja nicht mit dem Tier klar kommen. Das tut mir echt in der Seele weh, weil so ein Tier ja keine Sache ist, sondern sehr schnelle eine Bindung zu seinen Haltern aufbaut. Da muss man sich vorher einfach auch mit der Thematik mal auseinander setzten. Was alles gemacht werden muss, wie viel Zeit das Tier dann in Anspruch nimmt und vor allem was man braucht. Hatten wir alles gemacht (war ja auch unser erster Hund) und wir hatten ihn dann extra im Urlaub meines Dads geholt. In den 3 Wochen haben wir dann sehr intensiv mit ihm gearbeitet, sodass er schon nach 2 Tagen stubenrein war. Dazu passte es zeitlich bei uns auch. Meine Mum war zuhause, wir waren gerade mal in der Grundschule und somit auch immer ab Mittags daheim.

Mein Hausarzt war ja leider im Urlaub ich war dann bei der Vertretung und der hat wirklich nichts großartig gesagt, außer dass er nicht weiß was es ist aber annimmt es ist nichts schlimmes.

Was Haus kaufen und renovieren angeht das würde mich aber auch reizen. Hätte ja gerne mal so ein altes Herrenhaus in das ich dann Zeit reinstecken kann und das auch irgendwie eine Geschichte hat. So Häuser faszinieren mich ja total, sind halt nur unglaublich teuer xD. Also ist das eher ein Traum, bei dem ich nicht weiß ob er wirklich mal wahr wird. Finde aber dein Plan hört sich super an ;). Da hast du recht, sobald man dann einen Partner hat ändern sich da die Sichtweisen schon sehr, vor allem was Ausland, Kinder und das alles anbelangt, aber ist ja auch vollkommen normal. Gerade kann ich das noch alles sehr unabhängig entscheiden und bin da etwas freier, was aber in meinem Altern auch kein Nachteil ist ;). Wäre aber natürlich auch nicht traurig, wenn ich jetzt wie du mit meinem Freund zusammen leben würde, denn sowas ist auch toll, wenn man sich da was eigenes aufbaut. Die Wünsche ändern sich da ja dann auch mit.

Ich würde sagen ja. Ja genau in die Richtung hatte ich auch gedacht, dass wir genau die Punkte ansprechen. Wir müssten dann halt nur noch mal wegen den Nebencharakteren schauen, wenn es da noch so gibt, der wichtig ist und das dann aufteilen.

bknicole said...

Ich denke mal, dass es auch immer davon abhängig ist was gerade gefragt ist und man somit "sicher" verkaufen kann. Der Trend geht derzeit leider in diese Richtung, somit schreiben auch viele solche Bücher. Ich finde eh das der Markt in dem Genre gerade zu überschwemmt wird. Wobei das bei Thriller ja auch nicht anders ist. Man hat einfach eine große Masse, wo man wirklich suchen muss, bis man die Bücher finden, die von dieser herausstechen und mal in andere Richtungen gehen. Suche da vor allem bei Krimis immer sehr gezielt danach. Habe ja schon einige gelesen und natürlich möchte man ab und an auch mal in dem Genre was ganz neues lesen.

Selbstgemachte ist definitiv am besten. Mein Dad macht auch sehr gute, aber durch den Zeitaufwand geht das nicht immer. An Geburtstagen etc. gibt es aber immer seine selbstgemachte Pizza bei uns. Die Nudelgerichte hatte ich früher auch mit an die Arbeit genommen. Waren während meiner Ausbildung sehr praktisch, da hatte ich aber auch noch nicht solche Probleme. Heute meide ich sie. Bei Maggi bin ich halt gerade dabei herauszufinden welche ich ohne Probleme vertrage und wo es Probleme gibt. Da muss ich halt immer genau lesen was drinnen ist, weil sich in vielen Milch versteckt, wo man es gar nicht erwarten würde.

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