» My life - Freund oder nicht Freund

Das ist hier die Frage. Sicherlich habt ihr euch diese Frage auch schon einmal gestellt. Ist das wirklich ein richtiger Freund? Will man mit so jemandem überhaupt (noch) befreundet sein?

In meinem Leben ging es nicht nur, wie in den vorherigen Berichten zu lesen war, über Schule und Job. Nein, so ein Typ bin ich eigentlich ganz und gar nicht. Ich brauche meine Familie, meine Freunde und meinen Freund. Ohne einen derartigen Rückhalt kann man nicht glücklich leben. Jedoch musste ich schon früh erkennen, dass nicht alle Freunde wirkliche Freunde sind und aber auch eingestehen, dass man selbst nicht perfekt in Sachen Freundschaft ist.

In der Kindheit
Zwischen Geburt und Schulzeit hatte ich meine erste beste Freundin im zweiten Jahr im Kindergarten. Sie ist neu hinzugezogen, kam in meine Gruppe und wie Kinder so miteinander umgehen hieß es "Willst du meine Freundin sein?" "Au ja!". So einfach war das damals - sowas vermisse ich ab und zu wirklich. Oftmals geht man im Alter doch eher skeptisch auf fremde Leute zu. Auf jeden Fall verbrachten wir jede freie Minute im und nach dem Kindergarten miteinander. Nichts und niemand konnte uns auseinander bringen. Wir spielten gemeinsam, hörten Kassetten und haben jeden Trend von Diddl bis Pokemon mitgemacht. Wir konnten uns aufeinander verlassen und waren immer füreinander da. Das änderte sich mit der Grundschulzeit. Ich bekam "Konkurrenz", da meine damalige beste Freundin irgendwie "cooler" war als ich. Fragt mich nicht wieso, aber alle wollten mit ihr befreundet sein und sie stand zwischen den Stühlen. Ich wurde das ein oder andere Mal sogar ausgebotet und bei Lehrern angeschwärzt für Dinge, die ich nicht getan habe, einfach um mich von meiner besten Freundin zu trennen. Schon schlimm wie intrigant einige schon in diesem zarten Alter waren...

In der Jugend
Beim Wechsel auf das Gymnasium, begleitete mich diese Freundin weiterhin. Ich lernte aber schnell aus der Vergangenheit und legte mich nicht mehr nur auf eine beste Freundin fest. In meiner Klasse waren Mädchen aus den unterschiedlichsten Dörfern in der Umgebung und so freundete ich mich mit den meisten an und unternahm in meiner Freizeit auch viel mit ihnen. Das verstand meine damalige beste Freundin natürlich nicht und setzte sich von mir ab. Traurig aber wahr. Wenn man ihr nicht "gehorchte", so war man eben komplett abgeschrieben. Hier gab es aber auch ab und zu Höhen und Tiefen, man näherte sich wieder an, verlor sich wieder aus den Augen. Vertrat nicht alle Interessen (ich liebte das Tanzen, sie das Klavierspielen, ich fuhr mit dem Bus zur Schule, sie fuhr gerne mit dem Rad).
Ich hatte generell zu jeder Lebensphase meine Freunde, mit denen ich durch dick und dünn gegangen bin.

Nach der Schulzeit
Hier kommt der Punkt, an dem man merkt, wer seine wirklichen Freunde sind. Hätte ich vorher nie so extrem gedacht, aber im Nachhinein kann man sagen, dass es wirklich eine schwere Zeit war. Man lernte durch die Ausbildung in der Berufschule und im Betrieb neue Leute kennen, wollte die alten Freunde aber nicht verlieren. Jedoch lernte ich schnell, dass man nicht an allen Freundschaften festhalten kann. Würde zeitlich ja auch so gut wie gar nicht hinhauen... Auf meine jahrelange "beste" Freundin zählte ich aber natürlich fest, gerade weil wir so viel durchgemacht hatten... Doch gerade sie war für mich die größte Enttäuschung. Sie zog weg, machte woanders ihre Ausbildung, hatte schlimme Arbeitszeiten, einen Freund und ihre Familie, die sie mit Besuchen beglücken musste. Komischerweise traf sie sich in regelmäßigen Abständen mit früheren Freunden, aber bei mir meldete sie sich nur spärlich. Ich schlug vor, per facebook zu kommunizieren, damit  jeder antworten kann, wenn er Zeit und Lust dazu hat. Irgendwann wurde es mir aber zu blöd, wenn ich innerhalb einer Woche antwortete und sie ein, zwei Monate verstreichen ließ.
Wir trafen und noch ein Mal zum Eisessen, quatschten, es fühlte sich an wie früher. Doch ab da ging es nur noch Berg ab. Bis zum dem Punkt, an dem ich sagte: Stopp. Bis hier hin und nicht weiter. Mich macht diese Freundschaft kaputt, weil ich ständig an mir zweifelte, zu viel von mir aus kam und so gut wie nichts von ihr. Diese Entscheidung fiel mir nicht leicht. Mein Freund meinte auch, ich solle die Freundschaft abhaken, aber nach knapp 18 Jahren Freundschaft ist das nicht so einfach gewesen. Nach der klaren Ansage, dass ich die Freundschaft nun endgültig kündigen möchte, ging es mir erstaunlicherweise um einiges besser, ich fühlte mich leichter, als wäre eine rießen Last von meinen Schultern gefallen. Vielleicht hätte ich das schon viel früher tun sollen...

Weitere Freundschaften sind natürlich ebenfalls zerbrochen. Bei denen man aber eben akzeptieren konnte, dass man einfach nicht zusammen gepasst hat, dass man unterschiedliche Interessen verfolgt und einen eben nur die Schule verbunden hat.

Andere Freundschaften sind geblieben und halten trotz nicht regelmäßigem Kontakt wunderbar. Meine Freundin aus Berlin besuche ich einmal im Jahr, sie kommt schon öfters nach Hause und hier wird dann auch immer was unternommen. 
Ebenfalls eine Freundin aus Schultagen hat schon ein Kind und wir treffen uns 1x die Woche zum GNTM, etc. schauen, quatschen, spielen mit der Kleinen und sind einfach froh, uns zu haben.
Mit einer anderen Freundin treffe ich mich alle paar Monate, wir quatschen den ganzen Abend, setzen uns auf den neusten Stand der Dinge und sind zufrieden damit. 
Mit meinen früheren Kolleginnen habe ich zum Teil auch noch sehr guten Kontakt. Man geht Frühstücken, kochts daheim und redet und hält sich so auf dem Laufenden.
Meinen besten Freund habe ich ebenfalls aus der Ausbildungszeit, wir kennen uns also schon seit Jahren und trotz des Jobwechsels schreiben und treffen wir uns regelmäßig (und schauen Greys Anatomie :D) 
Meine derzeitigen Kollegen sind mir auch sehr ans Herz gewachsen, unternehmen auch privat viel und so geht man auch sehr gerne arbeiten.

So habe ich von jeder Zeit und von jedem Abschnitt meines Lebens meine Freundinnen, die mich begleitet haben, die mich aus den unterschiedlichsten Lebenslagen kennen und uns verbindet etwas ganz besonderes...

An die eigene Nase fassen
Ja auch ich habe Freundschaften vernachlässigt und tu das immer noch. Ich verspreche mich zu melden, vergesse es manchmal, aber habe oftmals auch nicht den Mut zu sagen, dass ich es eigentlich gar nicht mehr möchte. 
Ganz arg war es mir, als ich den Geburtstag einer Freundin vergessen habe, die ich ebenfalls seit der 5. Klasse kenne. Mir war das so unangenehm und peinlich, dass ich mich fast nicht mehr getraut habe ihr zu schreiben. Aber sowas sollte man niemals tun, denn das vermittelt gerade den falschen Eindruck, dass man nicht mehr möchte, obwohl das ganz und gar nicht stimmt!
Weitere Freunde aus der Schul- und Berufschulzeit habe ich auch schon lange nicht mehr gesehen, aber da bin ich auch zum Teil der Meinung, dass es auf Gegenseitigkeit beruht, wenn sich beide Parteien nicht mehr melden. Dies muss akzeptiert werden und macht das Leben auch ein wenig freier und leichter.

Teil 6: Das geliebte Haustier

9 Comments:

bknicole said...

Ich habe da ganz ähnliche Phasen wie du durchgemacht. Ja im Kindergarten ist alles noch so unglaublich leicht, das vermisse ich auch ganz oft. Irgendwie hat man sich mit jedem gut verstanden und alle kamen mit einander klar, irgendwann ging es dann los, dass man den oder die nicht leiden konnte und die Probleme fingen an. Schade eigentlich. Ich persönlich kenne meinen Besten Freund ja schon als Baby xD. Wir sind mit einander groß geworden, er ist wirklich ein Teil meiner Familie,so wie ich eines seiner und wir sind echt durch jede Lebensphase gemeinsam gegangen. Da weiß ich, dass diese Freundschaft echt ein Leben hält, egal wie viele Kilometer mal zwischen uns liegen sollten. Er ist wirklich meine feste Konstante in meinem Leben, der jenige der mir Halt gibt. Ihn zu verlieren würde ich definitiv auch nicht überstehen.

Wir sind dann aber ab einen gewissen Punkt in unterschiedliche Kindergärten gegangen, weshalb ich in meinem Kindergarten auch noch mal eine Beste Freundin hatte. Wir haben echt ständig was miteinander gemacht, waren unzertrennlich, aber leider ist sie dann weggezogen und ich habe sie nie wieder gesehen. Was sehr schade ist. In der Grundschule hatte ich dann neben meinem Besten Freund auch meine Mädelsclique und da war es ähnlich wie bei dir. Ich kam in die Clique rein und als ich dann die Beste Freundin unserer Anführerin (das hört sich jetzt doof an, aber weiß nicht wie ich es sonst nennen soll) wurde, musste ich mir von den anderen 2 Mädels echt viel gefallen lassen. Die fanden das nämlich nicht so toll, dass wir dann jeden Tag was machten und ich auch in Gruppen Sachen immer dabei war. Aber irgendwann haben sich die Wogen da dann geglättet, auch wenn es etwas dauerte und wir wurden alle sehr gute Freunde. Drama gab es aber vor allem in der Realschulzeit jeden Tag. Ich finde einfach das Kinder und Jugendliche echt grausam sein können und ich musste mir vor allem von sogenannten Freunden die schlimmsten Dinge anhören z.B. Meine Hautfarbe sei ja hässlich (öhm wie bitte xD). Heute lache ich darüber, aber damals war das natürlich echt schlimm. Man war ja gerade erst dabei seinen Platz in der Welt zu finden, seinen eigenen Stil zu entwickeln und sowieso permanent unzufrieden mit sich selbst. Vor allem wenn schon der nächste Pickel sprießte und der Rest um einen herum doch so viel besser aussah. Auch mit meiner Besten Freundin gab es mehr Probleme, weil ich mich mit einem anderen Mädchen anfreundete und als sich das ganze dann etwas abkühlte wurde sie meine Beste Freundin, hat wieder anderen nicht geschmeckt (irgendwie alles sehr kompliziert). Aber generell habe ich dann versucht mich nicht mehr nur noch auf eine Person zu versteifen, sondern mehr als eine gute Freundin zu haben. Nach der Realschule mit dem Beginn meiner Ausbildung passierte genau das gleiche wie bei dir ich habe richtig viele Freunde verloren. Man sieht dann wirklich wer die "echten" Freunde sind und wer nicht und vor allem unsere 5er Clique aus der Grundschule zerbrach dann. Ich hatte dann ja auch etwas weiter weg gewohnt und somit konnte ich auch leider nicht mit allen den Kontakt halten. Manchen bin ich auch noch lange hinterher gelaufen, habe sie in meine erste eigene Wohnung eingeladen, aber nicht jeder hatte Interesse. Irgendwann hat man sich dann aus den Augen verloren. Ich bin da bei einigen definitiv auch nicht ganz unschuldig, weil ich einfach die Zeit nicht mehr hatte, aber ebenso wie du denke ich, dass das eher auf Gegenseitigkeit beruht hat, weil von der anderen Seite ja auch keine Meldung mehr kam. Jeder war im Stress. Seit einem Klassentreffen unternehme ich aber wieder regelmäßig etwas mit meiner damaligen besten Freundin aus der Grundschule, was wirklich toll ist, weil wir uns beide einfach verändert haben.

bknicole said...

Von der Ausbildung besuche ich auch in diesem Monat noch eine alte Arbeitskollegin, mit der ich immer schreibe und wir versuchen uns auch einmal im Jahr zu treffen. Dazu gekommen sind natürlich nun noch neue Freunde aus der Bos, mit denen ich mich regelmäßig treffen (bald wollen wir alle gemeinsam essen gehen) und meine Kommilitionen vom Studium. Die ja leider in den Semesterferien immer zurück nach Hause fahren, somit trifft man sich da eher wenn das Semester läuft. Aber generell hat man nur sehr wenige Freunde, die einem das ganze Leben begleiten, bei mir sind es um genau zu sein mein Bester Freund und meine heutige Beste Freundin (die auch Teil der clique in der Grundschule war, mit der sich der Rest aber verstritten hatte) die mich nun schon sehr viele Jahre begleiten und mit denen ich einfach am meisten durchgemacht habe, dazu kommen immer wieder menschen, die einem in unterschiedlichen Lebensphasen begleiten und ich glaube, dass ist einfach normal, dass manche Freunde nicht ein Leben lang bleiben. Finde es nur erschreckend, dass meine Eltern zum Beispiel gar nichts mehr mit ihren Schulfreunden zu tun haben, die haben heute ganz andere Freunde. Ich habe mir ja zumindest einen Teil erhalten können.

Puh ich weiß ich ufere aus, aber was ich noch sagen wollte, das man sich an die eigene Nase fassen muss, das hast du definitiv Recht. Ich glaube jeder von uns hat in Sachen Freundschaft auch schon Fehler gemacht und ich war vor allem in meiner Pupertät echt ne Zicke. Ich glaube ich wäre ungern mit mir selbst befreundet gewesen, aber gut zu der Zeit waren ja alle irgendwie gerade in der Phase. Bin froh, dass ich die hinter mich gelassen habe und heute sehe ich alles in Bezug auf Freundschaft etwas relaxter als damals. Man dreht nicht gleich durch, wenn einer mal ein Treffen absagen muss oder keine Zeit hat. Schon das führte ja damals zu Streitereien. Und vor allem gibt es keinen Konkurrenzkampf mehr. Früher wurde man doch immer ganz schön schnell ersetzt und das tut verdammt weh.

Danke übrigens auch für dein liebe Antwort. Ich poste das ganze nochmal in ein extra Kommentarfeld

bknicole said...

Das freut mich zu hören. Klar genießen tue die Zeit dort auch ,aber vor allem in den letzten Tagen im Urlaub habe ich wie gesagt ganz gemischte Gefühle. Da ist dann schon wieder diese Freude zuhause anzukommen, alle Freunde wieder zu sehen auch endlich erneut im eigenen Bett schlafen zu können, aber auf der anderen Seite werde ich die Ruhe, das andere Land und alles was ich dort erlebt habe auch vermissen. Aber generell genieße ich die letzten Tage deshalb trotzdem noch einmal und tue eigentlich noch mal genau, das was mir am meisten gefallen hatte. Besuche die Restaurants die ich am besten fand und vor allem in Italien gab es am letzten Tag immer noch mal ne große Portion Eis xD.

Ich esse Rosenkohl zwar wenn ich muss, aber bin davon ehrlich gesagt nun auch nicht der größte Fan. Ich glaube so gut wie niemand mag das xD. Dafür liebe ich aber Blumenkohl, Brocoli und alles was es in dem Bereich noch gibt.

Ich weiß gar nicht ob das so unrealistisch ist, ich denke das kommt bei vielen Jugendlichen öfter vor, wenn die Eltern beruflich viel unterwegs sind oder sich auch für ihre Kinder nicht so interessieren. Würde das jetzt nicht als komplett unrealistisch bezeichnen, sondern eher eine Ausnahme die man dargestellt hat, die aber sicherlich auch so im wahren Leben vorkommt. Jaa da kommen noch mehr Doppelgängerinnen und die zeigt sie ja dann immer als Mensch und als Übernatürliches Wesen, somit spielt sie da ja auch dann auch immer noch mal unterschiedliche Versionen ;). Aber Gott Sei Dank legt man nach der 5.Staffel diese Storyline dann endlich zu den Akten, denn am Ende waren es doch zu viele Doppelgänger, aber gerade bei der 2,3,4 Staffel ist es wirklich noch sehr gut, weil man sich da mehr auf Katherine und Elena fokussiert, die 5.Staffel ist ja dann generell nicht so der Knaller, dafür wird die 6.Staffel dann aber schon wieder richtig gut ;). Eine etwas wackeligere Staffel gab es bei der Anzahl auch mal geben. Switched at Birth schaue ich gerade auch. Ist im Moment meine Sommer Sucht Serie, schaue mir die immer beim Frühstück an xD. Und finde sie auch aufgrund der ganzen Sache mit der Gebärdensprache wirklich richtig interessant, vor allem da man auch mehr über Gehörlose, ihre Probleme und Wünsche erfährt. Damit hebt sich die Serie für mich definitiv von anderen Drama Serien ab. Wie weit bist du da denn gerade? Ich finde es nur doof, dass in Deutschland die Staffelbezeichnung nicht so wie in Amerika ist, weil Staffel 1 und 2, dort eigentlich die komplette Staffel 1 waren. Verstehe ich nicht so ganz, warum man das hier anders angibt. Bei Full House haben sie ja nur ein Zwilling gecastet, weil Babys nicht so lange drehen dürfen. Das ist in Amerika immer der Fall, das man da Zwillingsbabys casten, wenn ein Kind konstant in der Serie auftaucht, da man sonst die rechtlichen Regelungen nicht einhalten kann.

Ich hätte ja am Anfang nie gedacht, dass gerade die Storyline auf der Ark dann noch so gut wird. Da werden echt Entscheidungen getroffen, die einem durch Mark und Bein gehen und über die man schon sehr lange nachdenkt. Ich war aber bei The 100 dann auch sehr froh, als man die Konflikte unter den Jugendlichen dann endlich abgehakt hat und es von der Thematik her sich dann eher um die Grounder dreht, das wird dann doch etwas interessanter. Zwar verstehe ich, dass das ein wichtiger Teil war, dass es einfach mal so richtig aus dem Ruder läuft, aber so richtig spannend wird es halt dann, sobald der eigentliche Handlungsstrang anläuft.

bknicole said...

Dir schaut halt keiner mehr über die Schulter, aber ich bin froh, dass meine Kommilitonen und ich uns echt unterstützen. Wie du schon sagtest, gibt es echt viele Einzelkämpfer, aber wir handhaben das anders. Wir lernen auch zusammen, schicken uns Unterlagen und Zusammenfassungen und tauschen uns auch. Ist auch viel angenehmer, als wenn man alles alleine durchzieht. Aber es gibt echt Studenten, die tun das so und habe auch null Kontakt zu anderen. Wäre für mich nichts, aber muss ja jeder selbst wissen. Präsentationen hat man trotz allem sehr oft als Gruppe, da hatte ich bisher aber auch nur echt tolle Teams gehabt.

Naja wenn man jetzt kein Bafög bezieht kannst du dein Studium ja auch um 1-2 Semester verlängern. Das geht dann schon irgendwie, ansonsten sollte man das schon in der Regelzeit hinbekommen. Aber ich weiß von vielen, die nebenbei arbeiten, dass es ihnen echt manchmal zu viel wird. Aber wenn man keine finanzielle Unterstützung bekommt, geht es ja leider nicht anders. Da werden die Ungleichheiten im Bildungssystem halt dann doch sichtbar, leider.

Ich finde das auch richtig schlimm, gerade weil es sehr wichtig ist ein Teamplayer zu sein. Man wird da ja auch wirklich in jedem Einstellungsgespräch danach gefragt, das zeigt ja schon wie stark das gewichtet ist.

sry ich hab dein Kommentarfeld echt gesprengt xd.

Katharina von anleitungszumtraeumen said...

Toller Text und ich denke mal das geht fast jedem so. Freunde kommen nun mal und gehen, man sollte aber auch in Freundschaften die einem wichtig sind, investieren :)

Fashionfirework said...
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Shelly said...

Sehr, sehr toller Post!

Julia Luu said...

Wow, sehr schöner Text. Ich musste beim Lesen bisschen schmunzeln, weil mir paar Gemeinsamkeiten eingefallen sind.
Ich mag deinen Blog sehr.

Alles Liebe
x Luu

http://julialuu.blogspot.de

Lena said...

Hallo! :)
Ich wollte nur sagen, dass mir deine "My Life" - Serie mit am besten von deinen Posts gefällt! Es sind nicht einfach ein paar dahingeschriebene Infos über dich, sondern es hat auch irgendwie für andere einen Nutzen... Und regt zum Nachdenken an! :)

lg Lena
midnightsynonyms.blogspot.com

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