Rezensionsexemplar • Die Stimmen der Toten

Da ich es liebe die unterschiedlichsten Bücher zu lesen und darüber zu schreiben, wurde ich auf die Idee gebracht mich bei randomhouse auf der Seite speziell für Blogger anzumelden. Ich habe einfach mal mein Glück versucht und es hat gleich beim ersten Buch geklappt. Vielen Dank dafür schonmal!

Image and video hosting by TinyPic

Infos

Originaltitel • A song for the Dying | GenreThriller | Erscheinungstermin • 16.12.13 
Autor • Stuart MacBride | Verlag • Goldmann | Seiten • 633 | Preis  • 9,99€

Autor

Stuart MacBride hat bereits in einigen Berufen gearbeitet, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. "Die dunklen Wasser von Aberdeen", sein erster Roman mit dem Ermittler Logan McRae sorgte in Großbritannien sofort für Furore und wurde als bestes Krimidebüt des Jahres mit dem Barry Award ausgezeichnet. Seither ist die Serie mit Schauplatz Aberdeen aus den internationalen Bestseller listen nicht mehr wegzudenken. Mit dem Roman "Das dreizente Opfer" begann Stuart MacBride eine zweite Thrillerserie, in deren Mittelpunkt der Ermittler DC Ash Henderson steht. "Die Stimmen der Toten" ist Hendersons zweiter Fall. 
Stuart MacBride lebt mit seiner Frau im Nordosten Schottlands.

Image and video hosting by TinyPic

Inhaltsangabe

Von sieben Frauen haben drei die "Operation" überlebt. Und wünschen, sie hätten es nicht getan. Jetzt ist der Killer zurückgekehrt...
Vor acht Jahren hat der "Inside Man" vier Frauen ermordet, drei weitere Opfer überlebten schwer verletzt. Allen wurde der Unterleib aufgeschlitzt und eine Puppe eingenäht. Dann brach die Serie ab. Ash Henderson war als Detective Inspector bei den Ermittlungen dabei, doch der Killer entkam. Als nun erneut eine Frau tot aufgefunden wird, eine Plastikpuppe im Unterleib, bekommt Henderson die Chance, den Mörder doch noch zu fassen. Aber der scheint ihm erneut immer einen Schritt voraus zu sein...

Image and video hosting by TinyPic

Meine Meinung

Der Einstieg war schon recht schwer, da ich gemerkt habe, dass dieser Band der zweite einer Reihe ist. Außerdem bin ich von Anfang an mit Ash nicht warm geworden, dem es nur um seine eigene Rache ging und nie wirklich um das zur Strecke bringen des Inside Man. Und auch alle anderen Charaktere sind mir kein bisschen sympathisch und es ist wirklich schwierig alle auseinander zu halten. Wer für was zuständig ist, wer wem hilft und warum überhaupt... Mir fiel es so schwer das Buch in die Hand zu nehmen und nach ein paar Seiten hatte ich oftmals schon keine Lust mehr weiter zu lesen.
Hier kommt auch dazu, dass mir der Schreibstil so gar nicht gefallen hat. 600 Seiten bedeutet entweder viel Inhalt, der spannend sein kann oder eben viel Füllmaterial, was definitiv hier am besten passt. Es werden Hintergrundinformationen (laufendes Radio, laufender TV oder Gespräche im Hintergrund) am laufenden Band, die man manchmal einfach auch hätte weglassen können. Eindeutig too much information!
Es passiert auf manchen Seiten auch einfach nicht wirklich was und man kämpft sich von Seite zu Seite...
Ich hatte auch wirklich Angst, dass ich nicht wirklich etwas über das Buch und den Inhalt schreiben und rezensieren könnte, habe aber auf der randomhouse-Seite eine ähnliche Meinung gelesen und war regelrecht erleichtert.

Die Story an sich hat mich eigentlich total gereizt und mich hätte auch wirklich interessiert, wie und wieso der Inside Man soetwas fabriziert hat. Das Psychische dahinter finde ich immer wieder faszinierend. Und so viele Fragen habe ich mir gestellt. Denn warum näht man bitteschön eine Puppe in einen Bauch einer Frau ein? Warum sterben manche dieser Frauen und manche überleben? Ist das so geplant?
Jedoch konnte ich mich nach fast 300 Seiten nicht mehr weiter dazu zwingen dieses Buch fertig zu lesen und habe es hiermit abgebrochen. Denn es gibt noch so viele andere toll geschriebene Bücher, die auf mich warten.

Trotzdem vielen Dank für das erste Rezenstionsexemplar vom Goldmann-Verlag.

Bewertung

Wie ihr also schon oben gemerkt habt, hat mir dieses Buch so ganz und gar nicht gefallen. Mehr brauch ich da auch gar nicht dazu zu sagen. Wenn ich ein Buch wirklich abbreche, muss es schon sehr zäh und/oder langweilig sein.

  ❤      ❤ 

2 Comments:

Täbby said...

Die Story klingt wirklich interessant, aber ich schätze, ich hätte ähnliche Probleme wie du, soweit ich das aufgrund deiner Beschreibung beurteilen kann.
Irgendwie schade, wenn man eine gute Geschichte wegen sowas nicht zu Ende lesen mag...


Liebe Grüße

Lee Lou said...

Hey hey...
Ich sagte ja, ich schau mal vorbei ;)
Toller Blogeintrag. Man merkt, dass du dir echt Gedanken gemacht hast. Was bei einem schlechten Buch überhaupt nicht leicht ist, wenn man nicht nur "War doof" schreiben will. :D
Immer schön weiter machen auf der Bloggerseite!! Ich habe dadurch schon den ein oder anderen Schatz für mich entdeckt.

Liebe Grüße an dich! <3

Kommentar veröffentlichen

Follower