Buchreview • Wunder

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Infos

Originaltitel Wonder | Genre • Jugendbuch | Erscheinungstermin 28.01.2013
Autor Raquel J. Palacio | Verlag Carl Hanser Verlag | Seiten 384 | Preis  16,90

Autorin

Raquel J. Palacio lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in New York. Zwanzig Jahre lang gestaltet sich als Art Director die Cover für die Bücher anderer Leute und wartete auf den richtigen Moment, ihr eigenes Buch zu schreiben. Dann traf sie eines Tages vor einem Eisladen ein ganz besonderes Kind, und der Moment war gekommen. Wunder ist ihr erster Roman.

Inhaltsangabe

Image and video hosting by TinyPic August ist zehn Jahre alt und lebt mit seinen Eltern und seiner großen Schwester Via in New York. Weil er seit seiner Geburt so oft am Gesicht operiert werden musste, ist er noch nie auf eine richtige Schule gegangen. Aber jetzt soll er in die fünfte Klasse kommen. August ist es gewöhnt, angestarrt zu werden, und er weiß, dass die meisten Schüler nicht absichtlich gemein zu ihm sind. Sie sind bloß verunsichert. Natürlich ist es sein sehlichster Wunsch, nicht weiter aufzufallen, ein ganz normaler Junge zu sein, Freunde zu finden. Doch nicht aufzufallen ist nicht leicht, wenn man so viel Mut und Kraft besitzt, so witzig, klug und großzügig ist wie August.

Meine Meinung

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Meine Erwartungen:
Ein Buch über einen kleinen Jungen, dessen Gesicht entstellt ist und dadurch leiden muss bzw. viel über sich ergehen lassen muss.
 
Gedanken während dem Lesen:
Wow, dieser Junge ist stärker als man denkt. Er wächst auf jeder Seite ein Stückchen mehr und wird nicht nur größer und älter, sondern auch reifer und selbstbewusster. Außerdem wird es immer Arschlöcher geben, die wirklich selbst ein so kleines Selbstbewusstsein haben, sodass sie dies mit ihren dummen Kommentaren von sich selbst ablenken möchten. Dazu muss ich sagen, dass ich mir zu Anfang von dem Syndrom, das August hat, nichts vorstellen konnte. Dann habe ich es gegoogelt und gesehen, wie dieses Syndrom sich wirklich auswirkt. (Er hat ja zwei Syndrome vereint, also sieht dann noch etwas anderst aus) Und mir ist aufgefallen, dass es auch bei uns im Nachbardorf ein Mädchen gibt, das an dem einen Symdrom zumindest "erkrankt" ist. Persönlich kenne ich sie nicht, denn sie ist einige Jahre jünger als ich, aber ich kann mir vorstellen, ihr ging es in der Schulzeit genauso wie August.
Das Schuljahr ging sehr schnell rum, es gab viele Höhen und Tiefen, viele Lacher, viele traurige oder erschreckende Momente und man war einfach immer gespannt, wie es weitergeht. 

Mein Fazit:
Die kurzen Kapitel haben mir sehr gut gefallen, da es wirklich recht knackig gestaltet wurde. Auch die Aufteilung aus den verschiedenen Sichten (von August, seiner Schwester Via, seinem Kumpel aus der Schule, dem Freund der Schwester und die Freundin der Schwester) hat mir sehr gut gefallen, weil es wirklich interessant war, die verschiedenen Sichten, Gefühle und auch Eindrücke von August und seiner Umgebung unterschiedlich wahrzunehmen. Alle Sichten sind wirklich toll beschrieben und geschrieben, denn man merkt oftmals auch am Schreibstil, wer berichtet. 
Mir hat das Buch echt gut gefallen und war wirklich mal wieder ein anderes Thema, das ich entdeckt habe und mich auch darüber informiert habe. Toll erzählt und regt auch einen selbst zum Nachdenken an.

Bewertung

❤       

6 Comments:

Tabea said...

Das Buch hat mir meine Freundin vor 3 Jahren ungefähr mal auf englisch ausgeliehen - und ich fand es einfach nur wundervoll. August tat mir anfangs sehr leid, denn ich glaube, keiner von uns kann sich wirklich vorstellen, wie es sein muss, wenn man ein komisches Gesicht hat und deswegen ausgegrenzt wird. Gerade Kinder in der 5. Klasse können ja unheimlich fies sein.
Die kurzen Kapitel und unterschiedlichen Sichtweisen mochte ich damals allerdings auch sehr - und die Einstellung von August zum Leben habe ich immer sehr bewundert :) Da frage ich mich noch heute, wie man so positiv leben kann, wenn man sowas durchmachen muss..
Liebe Grüße

Mara said...

Diese Art von Bücher sind eeeeigentlich nicht unbedingt mein Genre, aber mal sehen, vielleicht wage ich mich doch mal ran! :)

Und ja, so in der Art! :D

cora said...

Das Buch möchte ich schon seit einer ganzen Weile lesen, da ich die Thematik sehr interessant finde. Leider bin ich bisher nicht dazu gekommen. Tolle Rezension! :)

Lisa Marie said...

Halli Hallo,

jetzt komm ich nach 2 Wochen endlich mal dazu auf Kommentare zu antworten. :D
In den Ferien habe ich gelesen:
Morgen kommt ein neuer Himmel
Wenn du mich siehst
Nur einen Horizont entfernt
und mit "Eigentlich bist du gar nicht mein Typ" hab ich letzte Woche angefangen.:)))

Hast du schon das neue Buch von Lori nelson Spielman gelesen bzw. hast du es vor? :)

Tabea said...

Ohne diese Blogpraden würde ich die Fotografie einfach zu sehr aus den Augen verlieren, obwohl ich sie so sehr liebe…
Danke für dein liebes Kompliment! 🙂

Ja, die Entwicklung von August ist wirklich wundervoll 🙂 Irgendwie faszinierend, wie manche Menschen in jeder noch so schlimmen Situation das Positive (im anderen Menschen) sehen… Gerne würde ich das auch besser können.

Liebe Grüße

Lebenslaunen said...

Interessantes Buch. Wow!

Neri von Lebenslaunen
www.lebenslaunen.com

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