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Infos

Originaltitel Someone is watching | Genre Psychothriller | Erscheinungstermin 09.11.2015
Autor Joy Fielding | Verlag Goldmann | Seiten 443 | Preis  9,99

Autorin

Joy Fielding gehört zu den unumstrittenen Spitzenautorinnen Amerikas. Seit ihrem Psychothriller "Lauf, Jane, lauf" waren alle ihre Bücher internationale Bestseller. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Töchtern in Toronto, Kanada und in Palm Beach, Florida. 

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Inhaltsangabe

Bisher war sie immer die Jägerin, nun weiß sie, wie es ist, das Opfer zu sein.
Als erfolgreiche Privatermittlerin in Miami ist es Bailey Carpenter gewohnt, die Dinge unter Kontrolle zu haben. Das ändert sich schlagartig, als sie eines Nachts von einem Unbekannten brutal überallen wird. Von nun an quälen Bailey Panikattacken und Albtrume, sie ist bessesen von dem Gedanken, verfolgt zu werden. Und dann bemerkt sie, dass ein Nachbar im Hochhaus gegenüber sie beobachtet. Bailey ist außer sich vor Angst, denn er schreint ein makaberes Spiel mit ihr zu treiben. Doch niemand will ihr glauben - selbst dann nicht, als der Mann in seiner Wohnung einen kaltblütigen Mord begeht...
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Meine Meinung

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Meine Erwartungen:
Im Klappentext stehen einige Zitate von Magazinen und eines hat sich besonders in mein Gedächtnis gebrannt: " Joy Fielding schafft eine Atmosphäre beklemmenden Ungehagens. Das sich in einem graniosen Finale entlädt. " Publishers Weekly.
Und genau das habe ich auch von Joy Fielding erwartet...
 
  Gedanken während dem Lesen:
... und auch bekommen. Dies aber leider erst zu Anfang und nochmal kurz vor dem Ende... Ich habe mich so über dieses Buch gefreut, da ich die Autorin sehr mag. Jedoch hatte es in der Mitte ziemliche Durststrecken und einen Durchhänger. Es ist eher ein kleines Familiendrama und man lernt eben die Protagonistin und ihre überbliebene Familie bzw. Halbgeschwister, mit ihren Problemen kennen. Toll haben mir die Sitzungen bei der Therapeutin gefallen, da man so wirklich einen Einblick in die Arbeit von ihr hatte und merkt, dass man sich selbst eigentlich schon alle Fragen und Gemütszustände erklären kann, wenn man nur ein wenig darauf zugeführt wird. Leider war auch diese Szene sehr kurz gehalten.Außerdem hatte ich meist das Gefühl auf der Stelle zu treten und dass sich alles wiederholt hat. Mir hat der Nervenkitzel definitiv gefehlt, was ich sehr schade fand. Zum Schluss gab es zwar nochmal einige Höhen und Wendungen, die ich erschreckend fand, die man sich aber so im Rückblick hätte denken können.... Vor allem ging am Ende alles zu schnell - viel zu schnell! Hoppla hopp wurde klar, warum der Stalker von Gegenüber dies tut und ein Kapitel später wurde alles aufgelöst - einfach viel zu schnell und ich habe mich auch dabei erwischt komischerweise quer zu lesen, was ich eigentlich nie tue.

Mein Fazit:
Leider nicht das stärkste Buch der Autorin. Mir haben die Charaktere zwar gefallen, aber die Durststrecke in der Mitte war einfach zu lange. Mir hat der Nervenkitzel gefehlt und habe am Ende das Buch zugeschlagen und gedacht: Okay, das nächste Buch bitte... Sehr schade, aber ich werde trotz alledem weitere Bücher von Joy Fielding lesen, da ich hoffe, sie hat nach Lauf, Jane, Lauf! noch einige gute Bücher geschrieben.

Bewertung

❤       

6 Comments:

Glitzer Konfetti said...

Ich habe schon zwei Bücher der Autorin in meinem Regal stehen, allerdings noch ungelesen.
Der Klappentext hat mich extrem neugierig gemacht und hört sich spannend an, schade, dass das Buch dann die Erwartungen nicht erfüllt hat.

Liebe Grüße ♥

Glitzer Konfetti said...

Zu deinem Kommentar:

Genau das Problem befürchte ich, dass es mir beim Lesen dann schlecht geht und ich dann selbst in eine depressive Phase falle. Daher trau ich mich da nicht wirklich ran.

Das mache ich :)

Von Joy Fielding habe ich "Am seidenen Faden" und "Das Herz des Bösen" :)

Liebe Grüße ♥

Tabea said...

Also das Buch überzeugt mich jetzt gar nicht. Ich finde, gerade bei Thrillern dürfen keine Durststrecken auftreten und wenn das Ende so abrupt kommt, dann ärgert mich das immer sehr. Und dieses Genre ist ja eh nicht so mein Fall...

Chili con Grünkern? Das habe ich ja noch nie gehört – hast du vielleicht ein Rezept für mich?
Suppen mag ich echt das ganze Jahr über, aber viele meiner Lieblinge von Mama kann ich selbst gar nicht kochen, weil Fleisch rein gehört, oder aber ich traue mich nicht dran oder sie sind mir zu aufwändig… und das Tiefkühlfach ist auch zu klein, um viel einzufrieren, aber die Mengen in Mamas Rezepten sind für bestimmt 10 Portionen…

Okay, ich hätte nicht gedacht, dass das so beliebt ist. Aber wahrscheinlich geben es wirklich einfach nur wenige zu…
Ich glaube wirklich, dass der Schreibstil in diesem Genre eine wesentlich größere Rolle spielt als beispielsweise bei Krimis, historischen Romanen, Jugendbüchern, Biografien usw.

Ich werde die Augen aber nach dem vorherigen Buch, welches du beim Kampf der Buchgenres diesen Monat vorgestellt hast, offen halten!

Liebe Grüße

Neri Fee said...

Das klingt zumindest nach genau meinem Genre! Joy Fielding ist zudem ja weltbekannt für ihre Romane.

Neri von Lebenslaunen
www.lebenslaunen.com

Lisa Marie said...

"Alles was vielleicht für immer ist" ist echt ein tolles Buch muss ich sagen!
Die Story oder die Geschehnisse sind eigentlich "besonderes", also nichts, was
man noch nicht kannte aber trotzdem schokieren sie und kommen unerwartet.
Man merkt, dass das Buch von einem Mann und einer Frau geschrieben wurde, die
zwei unterschiedlichen Betrachtungsweisen kommen total super zur Geltung.
Man kann sich richtig mit ärgern ... obwohl es auch viel zum Lachen gibt. :D

Schade, dass das vorgestellte Buch nicht sonder lich gut war, ich find die Inhaltsangabe
eigentlich echt interessant.

Tabea said...

Wenn es draußen ungemütlich ist, kann ich mir Thriller auch irgendwie besser vorstellen als in der Hängematte am Strand ;)

Chilli con Carne habe ich auch noch nie gemacht, aber da werde ich das werde ich irgendwann sicher in deiner Variante mal testen, wenn ich Zeit zum Kochen habe. Denn Hackfleisch ist ja eh als Vegetarierin keine Option ;)

Stimmt, wärmen tun Suppen ganz gut und gerade im Sommer brauche ich das auch eher weniger oft... Aber jetzt liebe ich das flüssige Mittagessen über alles. Und außerdem kann man die so toll als Vorrat einfrieren :) (Wenn man denn ein größeres Eisfach hätte...)

Liebe Grüße

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