Buchreview • Das Joshua Profil

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Infos

Originaltitel • - | Genre Thriller | Erscheinungstermin 26.10.2015
Autor Sebastian Fitzek | Verlag Lübbe | Seiten • 432 | Preis  19,99

Autor

"Sebastian Fitzeks Psychothriller sind definitiv nichts für schwache Nerven. „Therapie“, erschienen 2006, war sein erstes Werk – und wurde gleich ein Bestseller. Seither präsentiert der Friedrich-Glauser-Preisträger einen Erfolgstitel nach dem anderen. Zum Glück entstammen die bedrohlichen Plots seiner Fantasie – und ebenfalls erfreulich: Fitzeks Sprache hat wenig mit seinem Uni-Abschluss zu tun. Denn sein erstes Buch schrieb der 1971 geborene Berliner in Form einer Jura-Promotion zum Thema Urheberrecht. Es folgten redaktionelle Tätigkeiten in Funk und Fernsehen. Als Autor und bekennender „Mailoholic“ ist Fitzek ebenso fleißig wie kommunikativ, tourt gern auf Lesereisen und ist (fast) immer online. Sein Wohnort ist weiterhin Berlin." via

Inhaltsangabe

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Hast du die Fäden über dein Leben noch in der Hand?

Der erfolglose Schriftsteller Max ist gesetzestreuer Bürger. anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich nochnie mals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der ensetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

Meine Meinung

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Meine Erwartungen:
Ganz viel Verschwörung, ganz viel Spannung und ein unverhofftes Ende. Einen Fitzek, der mich abholt und den Drang in mir auslöst immer weiter zu lesen. *Hier muss ich hinzufügen, dass ich ab der Mitte des Buches die Geschichte als Hörbuch auf Spotify gehört habe.

Gedanken während dem Lesen:
Grandios fand ich die verschiedenen Sichten, aus denen erzählt wird. So etwas mag ich immer sehr, da es hier nie langweilig wird und man auch die unterschiedlichsten Gedankengänge und Handlungsstränge verfolgen kann.

Leider hätte ich vorher von Max Rhode "Die Blutschule" lesen sollen, da es sich hier nicht nur über den "Autor" dieses Buches dreht, sondern auch ganz viele Anspielungen gemacht werden, sodass ich Die Blutschule gar nicht mehr lesen möchte...

Spannend war die Geschichte rund um Max und seine Tochter und der Joshua-Verschwörung zwar schon, aber zwischendurch gab es ziemliche Duststrecken und ich war froh, die Geschichte nebenher hören zu können.

Mein Fazit:
Leider hat mich dieser Fitzek nicht überzeugt. Mir macht es nichts aus, dass es um eine Verschwörung geht, denn auch bei Passagier 23 hat es mir sehr gut gefallen. Aber irgendwie war es für mich keine runde Story, die mich gefesselt hat.

Bewertung

❤       

4 Comments:

Lebenslaunen said...

Über das Buch bin ich kürzlich auch gestolpert. Klingt auf jeden Fall spannend und das Cover gefällt mir sehr.

Neri von Lebenslaunen
www.lebenslaunen.com

Tabea said...

Darf ich dich mal was komisches fragen? Wie wirst du eigentlich auf die Bücher aufmerksam, die du liest und vorstellst?
Gehst du da einfach so im Buchladen durch die Regale und stößt auf interessante Cover oder siehst du die Bücher bei anderen in Rezensionen oder suchst du gezielt nach Büchern, die dich interessieren könnten? (Ich frage das nur, weil die oft Bücher vorstellst, die ich zuvor noch nie (bewusst) wahrgenommen habe.)

Also ich mag ja eigentlich Thriller nicht... aber der Klappentext klingt irgendwie trotzdem gut. Sehr gut sogar ;)

Unterschiedliche Sichtweisen sind bei mir immer so eine Sache. Bei dem Buch, das ich gerade lese, sind sie auch genial und ich liebe es, in sooo viele Köpfe hineinversetzt zu werden. Aber bei einigen Büchern war es auch schon so, dass ich echt genervt war, wenn eine Person mir sympathischer war und ich dann aber mich erst durch eine Passage aus Sicht von wem anders quälen musste, bevor ich zu meiner "Lieblingsperson" zurückkehren konnte. Und noch schlimmer ist es, wenn der Autor irgendwie so ungeschickt die Perspektivwechsel macht, dass ich nicht mehr weiß, wessen Gedanken ich gerade lese.

Schade, dass das Werk trotz der interessant klingenden Story Durststrecken hatte - da hätte ich es wahrscheinlich auf Nimmer-Wiedersehen aus der Hand gelegt ;) Aber so ein Hörbuch scheint dafür echt eine passable Lösung zu sein.

Liebe Grüße

Mara said...

Ohh, das Buch klingt ja dann eher nicht so prickelnd! :D
Ich muss unbeding auch mal wieder eins von Sebastian Fitzeks Büchern lesen, vielleicht habe ich da ja Glück und es gefällt mir!

bknicole said...

Also ich werde definitiv erst die Blutschule lesen, das hatte man mir kürzlich auch geraten. Den habe ich ja schon im Regal stehen und das Buch soll super sein, vielleicht gefällt mir das Joshua Profil dann auch noch etwas besser. Ansonsten bin ich trotzdem neugierig. Angeblich gingen ja auch schon die Filmrechte für das Buch raus. Fände ich toll, wenn es mal ne Fitzek Serie oder einen Kinofilm gäbe. Dieses Jahr gibt es ja schon wieder neuen Lesestoff von ihm, der hört sich zwar etwas nach The Purge an, aber ich freue mich trotzdem. Ich mag ihn einfach als Autor sehr.

Danke auch für dein liebes Kommentar.
Auf jeden Fall beendet wird die Bestimmung, somit kann ich das dann mal abhaken. Beim Rest kommen ja teilweise noch neue Teile. Aber ich werde sicherlich auch wieder einige Reihen anfangen, auch wenn ich mir immer vornehme, das nicht zu tun, aber gibt halt im Moment einige die noch ungelesen im Regal stehen und welche, die mich noch reizen. Percy Jackson habe ich hier auch komplett vergessen, da habe ich ja bisher auch Teil 1 gelesen und möchte mir nun die restlichen Bände zulegen.

Bei so dreiteilern habe ich das Gefühl, dass der zweite Band immer der ist, der schwächelt. Vielleicht macht es ja das Finale wieder wett.

Hat das mit der Mediathek also doch geklappt? Bin sehr gespannt, was du sagst. Und das Juwel gab es ja nun für mich auch zu Weihnachten, das möchte ich auch demnächst unbedingt lesen.

Schlecht in Bezug auf die Fachbegriffe und die Darstellung des Bankwesens oder schlecht weil er so viele Längen hatte? Bisher habe ich ihn nämlich immer noch nicht geschaut, die Lust war noch nicht so wirklich da.
Oh ja die haben echt ziemlich viel mit nach Hause genommen, das macht einen natürlich noch neugieriger. Mal schauen, ob sie auch so viele Oscars bekommen.

Den Post habe ich noch gar nicht gesehen, aber ich war letzte Woche so gut wie kaum im Internet oder an meinem Laptop, war eigentlich nur an der Uni und bin dann abends todmüde ins Bett gefallen. Weißt ja, dass es gerade etwas stressig bei mir ist.

Ich wollte früher immer in Berlin wohnen, aber jetzt nicht mehr. Hat sich einfach mit derzeit geändert und man lernt dann auch etwas durch Blase zu schauen. Alleine schon die Wohnungspreise wären mir dort zu heftig, was man da dann teilweise gezeigt bekommt, ist dann echt übertrieben teuer und in keinem Verhältnis zu der Wohnung die man sieht. Das ist auf dem Land halt echt schöner, da bekommt man noch mehr für sein Geld, hat meist noch Balkon oder ein kleines Grundstück mit dabei und das ist einfach was Schönes. Schon alleine deshalb würde ich nie direkt in die Stadt ziehen, sondern immer noch ein Stückchen fahren. Das wäre es mir wert.

Das finde ich aber super, dass sie das extra sagt. Denn genau das ist der Sinn an solchen Kursen.

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