#Buchliebenetz • Reading-Challenge 2017 {Februar}

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Das zweite Thema unserer #Buchliebenetz Reading-Challenge im Februar mit dem Thema:

Ein Roman, der in der Zukunft spielt

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Infos

Originaltitel - | Genre Dystopie | Erscheinungstermin 15.05.2015
Autor Sabaa Tahir | Verlag Bastei Entertainment | Seiten 513 | Preis  12,99

Autorin

Sabaa Tahir war Redakteurin bei der Washington Post. Berichte über den Nahen Osten beschäftigten sie und führten schließlich dazu, dass sie ihren ersten Roman schrieb. Sie wollte eine Geschichte erzählen, die die Gewalt in unserer Welt abbildet. Sie wollte aber auch Figuren erschaffen, die in dieser Welt Hoffnung finden. Die nach Freiheit suchen und sich für die Liebe entscheiden, egal gegen welche Widerstände.
Aus diesem Impuls heraus entstand Die Herrschaft der Masken. (Quelle)

Inhaltsangabe

Eine mitreißende Geschichte, in der es buchstäblich um Leben und Tod geht.

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen?

Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft. Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten.

Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ... (Quelle)

Meine Meinung

Meine Erwartungen:
Zwei ganz unterschiedliche Geschichten, die aber irgendwann zusammenfinden. Ein wenig Liebe, ganz viel Action und einen flüssigen Schreibstil, der sich einfach von anderen abhebt.

Gedanken während dem Lesen:
Die ganze Geschichte ist etwas Besonderes, denn es ist wirklich keine 08/15 dystopische Jugendbuchgeschichte, sondern um einiges brutaler. Obwohl Elias & Laia in der Zukunft leben, kommt mir diese Welt eher wie im Mittelalter vor. Die ganzen Bezeichnungen von unterschiedlichen Rängen und Kriegern haben eben diesen Touch. Froh war ich auch darüber das Buch auf meinem kindle gelesen zu haben, da ich hier einige Wörter hab nachschlagen können, die mir nicht so geläufig waren. Wie bereits erwähnt, ist die Brutalität in diesem Buch wirklich hoch und ich hätte es an sich nicht als Jugendgeschichte deklariert. In keinem Kapitel wird es langweilig, geschweige denn ruhig. Immer Action, immer Brutalität

Laia ist zwar schüchtern, zurückhaltend und einfach lieb, aber als ihre Familie ermordet wird und ihr Bruder gefangen genommen wird, weckt dies in ihr ein Kampfgeist. Ein wenig schnell ging es, wie Laia auf den Widerstand traf und mehr oder weniger gleich akzeptiert wurde. Wird aber recht schnell benutzt und in die Sklaverei als Spitzel geschickt. Wie krass Laia hier misshandelt wird ist erschreckend und keine einfache Kost! Als sie dann auf Elias stößt, ist es keineswegs kitschig, sondern eher dramatisch - und das zieht sich durch das ganze Buch. Ganz langsam entwickelt sich hier eine Annäherung, die eigentlich nicht wirklich passt. Denn...

Elias ist eine Maske in Ausbildung und in der Abschlussklasse inklusive Abschlussprüfungen. Er ist der Sohn der Herrscherin von Schwarzkliff und sollte eigentlich wie sie abgrundtief böse und menschenverachtend sein, ist es aber keineswegs. 

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und auch die beiden abwechselnden Sichten von Elias und Laia haben das Buch enorm spannend und abwechslungsreich gemacht. 

Mein Fazit:
So eine Art von Buch habe ich noch nie gelesen und es war wirklich mal was anderes. Trotzdem hatte ich trotz des wirklich tollen Schreibstils keinen einfachen Lesefluss. Mir war es einen Tick zu mittelalterlich, zu brutal, aber ich fand es wirklich spannend und endlich auch mal nicht so kitschig. Ob ich den zweiten Teil lesen werde, weich jedoch noch nicht.

Bewertung

  ❤       

Thema für März: Eine Geschichte, die verfilmt wurde.

4 Comments:

Tabea said...

Uaaarg--- ich mag das gar nicht, wenn zwei Handlungsstränge erst lange parallel in einem Buch ablaufen (Weil mich meist einer mehr interessiert und ich dann genervt bin, dass der unterbrochen wird...). Und auch Action ist so gar nicht mein Fall, also ist dieses Buch eher nichts für mich.

Das März-Thema ist da schon viel eher mein Fall - weißt du schon, was du lesen wirst?

Liebe Grüße

full of diaries said...

Oh dein Februar-Beitrag. Das Buch kenne ich nicht. Vielleicht werden es ja nächsten Monat 5 Sterne. Ich freue mich nämlich besonders auf das März-Thema.

Neri
www.full-of-diaries.blogspot.com

Sarah ❤ said...

Kann ich gerne mal machen :) LG

Tabea said...

Ja unterwegs war ich wohl echt nicht gerade wenig, aber ich habe das Gefühl, mein Privatleben hat schon irgendwie zu wenig Raum bekommen :(

Ja, Sarah hat echt einen coolen Schokobrunnen, aber das blöde ist, dass da so viel Schokolade nötig ist, die man am Ende gar nicht mehr gut essen kann.

Danke für das Kompliment - wie gesagt, die Idee mit den alten Posts ist von Anna geklaut und an meine Wünsche angepasst ;)

Cool, dass du jetzt schon weißt, was du vorstellen willst. Ich bin gespannt.

Liebe Grüße

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