Buchreview • Schweig still, süßer Mund

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Infos

Originaltitel - | Genre Thriller | Erscheinungstermin 01.06.2014
Autor Janet Clark | Verlag Loewe | Seiten 349 | Preis  8,95

Inhaltsangabe

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Ich beobachte dich. Jeden deiner Schritte. Du sollst vorsichtig sein. Zwinge mich nicht, auch dich  zum Schweigen zu bringen. 

Janas beste Freundin Elle ist verschwunden. Auch wenn die Polzeit nicht an ein Verbrechen glaubt, steht für Jana fest: Ella würde niemals einfach so abhauen. Sie beschließt, auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei kommen Dinge ans Tageslicht, die Jana an ihrer Freunschaft zu Ella zweifeln lassen. Und die sie in große Gefahr bringen, denn ihre Suche hat sie dem Täter nahegebracht. Zu nah.

Meine Meinung

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Meine Erwartungen:
Ich habe ja bereits "Singe, fliege, Vöglein stirb" von der Autorin gelesen und fand den Thriller nicht schlecht, aber eher durchschnittlich und ist mir nicht so wirklich in Erinnerung geblieben... Deshalb hoffe ich, dass die Geschichte schnell zu lesen ist und mir in Erinnerung bleibt, also etwas Besonderes hat.

Gedanken während dem Lesen:
Dieses Buch hatte ich Dank meiner Krankheitstage an einem Tag durch. Der Schreibstil ist total flüssig und die Seiten flogen nur so vor sich hin. Jana als Protagonistin empfand ich zu Anfang echt sympathisch, wurde mir aber mit der Zeit irgendwie zu naiv - zu "rosarote Brille". Man muss eben auch sehen, dass dieses Buch auch eher ein Jugendthriller ist und hier eine kleine Schwärmerei irgendwie dazugehört. Trotzdem steht die Freundschaft zwischen Jana und der verschwundenen Ella und die Suche nach Ella im Vordergrund. 

Grandios fand ich hier den Zusammenhalt zwischen Jana, ihrer Schwester und ihrem besten Kumpel und was sie alles auf die Beine gestellt haben. Ob ich weiterhin so stark wie meine Namensvetterin Jana geblieben wäre, nachdem einige krasse Dinge über Ella rausgekommen sind, die Jana niemals von ihr gewusst, geschweige denn geahnt hat. Und genau diese Enthüllungen und Zusammenhänge haben, neben den leider nicht so zahlreichen Sichten des Täters und des Opfers, die gerne auch öfter zu Wort hätten kommen können, die Geschichte spannend gestaltet.

Oftmals habe ich spekuliert, wer jetzt der Täter sein könnte und warum und tappte bis zu dreiviertel des Buches im Dunkeln. Denn man weiß irgendwann wirklich wer der Täter ist und fiebert mit, wann Jana endlich versteht. 

Das Ende, ohne viel vorwegzunehmen, war mir etwas zu unspektakulär und hatte hier so seine Längen.

Mein Fazit:
Ein solider Jugendthriller, der zwar schnell zu lesen war und auch seine spannenden Stellen hat. Ob er mir jetzt so im Gedächtnis bleibt, weiß ich nicht, aber es war auf jeden Fall eine gute Unterhaltung. Wer also auf seichtere Thriller ohne große Schauer über den Rücken steht, ist mit diesen Jugendthrillern gut bedient.

Bewertung

  ❤       

6 Comments:

full of diaries said...

Das Cover spricht mich voll und ganz an ♥ Wäre schonmal ein guter Grund, das Buch zu lesen.

Neri
http://www.full-of-diaries.blogspot.com

christine polz said...

Hört sich eher nach etwas an, um das ich einen Bogen machen werde. Gerade bei Thrillern bin ich richtig anspruchsvoll, da habe ich einfach schon zu viele gute mit wirklich guten Enden gelesen. Und das Ende finde ich eh immer sehr wichtig... ;)

Oh ja, da verstehe ich dich gut. September erscheint mir auch noch sooooo weiter weg.
Ich muss auch schauen, dass ich bin Ende Juni mal rauskomme. Nur kurz, aber einfach mal was anderes sehen hilft da schon enorm. Das ewige daheim arbeiten macht's schon oft recht einsam und eintönig, wenn man nichts anderes plant...

Stimmt! Nur morgens nervt es mich etwas. Ich hab mich noch nicht dran gewöhnt, dass es hier morgens wieder schon so hell im Raum ist! ;)

Haha, jetzt haut er die Blumen als Geschenk aber raus! ;)

www.blog.christinepolz.com

Franzi said...

Das Cover finde ich voll niedlich. Grundsätzlich finde ich zum Teil Jugendbücher nach wie vor interessant, ich hatte mal eins irrtümlicherweise gekauft und war total begeistert, bis ich las das es für Jugendliche von 16 Jahren war. Ja, meine Güte...manchmal brauch man aber auch mal sowas jugendliches :D
Liebe Grüße

Rahel said...

Das ist wirklich eine tolle Review! Das hast du super toll geschrieben und das Cover finde ich persönlich auch super schön! Gehört habe ich von diesem Buch noch nichts :) Umso besser!
Toller Beitrag, meine Liebe :)
Allerliebste Grüße, Rahel - www.justrahel.blogspot.com

Franzi said...

Das Buch heißt "Im Pyjama um halb vier" und handelt von einer Bekanntschaft, die sich via Facebook wiederfinden. Es ist auch sehr schön geschrieben, wie halt ein Onlinekontakt. Die Kritiken dazu spalten sich, ich fand es aber damals ein schönes Buch und ich habe es sogar noch, weil ich so eins noch nicht wieder gelesen. Jetzt steht es hier schon eine Weile rum, ich sollte mir es mal wieder durchlesen.
In Berlin haben wir einiges vor, ob wir alles schaffen, bleibt abzuwarten, alles kann man gar nicht... Auf jeden Fall irgendein schönes Restaurant, dann gehen wir ins Theater, in die City, gerne Berlin von oben. Ich werde auch einen Post schreiben.
Liebe Grüße

Tabea said...

Das sieht wieder mal nicht nach einem Buch für mich aus...

Es wäre so schön, wenn du noch die Zeit finden würdest! Und Türen sind ja überall, also könntest du auch auf einem 20 minütigen Spaziergang schon genügend Fotos für das Projekt knipsen ;) Oder notfalls eben im April den Post nachreichen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die das jemand Übel nehmen würde.

Ich hoffe, dein Freund ist so schlau, immer ein Backblech zur Sicherheit unten drunter zu haben? Nicht, dass dann irgendwer den Ofen reinigen muss...

Liebe Grüße

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